Energie Cottbus 3. Liga
: Tremmel spricht von „absolutem Pflichtsieg“ in Unterhaching

Gerhard Tremmel traut Energie Cottbus den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu. Voraussetzung sei jedoch ein Sieg in Unterhaching – es ist das Duell der beiden Ex-Vereine von Tremmel.
Von
Frank Noack
Cottbus
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Gerhard Tremmel war beim Spiel von Energie Cottbus gegen Unterhaching als TV-Experte im Einsatz.

Ex-Haching- und Energie-Spieler Gerhardt Tremmel als Fersehexperte

Gerhard Tremmel war vor zwei Jahren bei den Aufstiegsspielen von Energie Cottbus gegen Unterhaching als TV-Experte im Einsatz.

Steffen Beyer
  • Gerhard Tremmel sieht Energie Cottbus im Aufstiegskampf gegen Unterhaching als Favorit.
  • Das Spiel ist ein "Pflichtsieg" für Cottbus, da Unterhaching schon abgestiegen ist.
  • Tremmel hat für beide Vereine gespielt und war TV-Experte beim letzten Aufstiegsspiel.
  • Er lobt die Energie-Fans und sieht Cottbus in der 2. Liga.
  • Tremmel arbeitet als Scout und Kommentator, lebt in München.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gerhard Tremmel kennt beide Vereine sehr genau. Der 46-jährige Ex-Torhüter stand sowohl bei Energie Cottbus als auch bei der SpVgg Unterhaching zwischen den Pfosten. Vor dem Duell seiner beiden ehemaligen Vereine sieht Tremmel den FCE in der Favoritenrolle. Energie Cottbus tritt am Samstag um 14 Uhr bei der SpVgg Unterhaching an.

„Ein absoluter Pflichtsieg für Cottbus“, erklärte Gerhard Tremmel im Interview mit dem RBB. „Wenn sie das nicht gewinnen, dann können sie auch am Ende nicht sagen: ‚Wir haben es verdient aufzusteigen‘. Das ist ein Spiel, was du gewinnen musst gegen eine in weiten Teilen wirklich ohne Selbstvertrauen spielende Hachinger Mannschaft.“

Während Energie Cottbus als Tabellendritter um den Aufstieg spielt, steht der Abstieg der SpVgg Unterhaching bereits fest. „Manchmal ist es allerdings auch schwierig, gegen solche Mannschaften zu spielen, weil die überhaupt keinen Druck mehr haben. Aber das muss man dann aus Cottbuser Sicht einfach erzwingen“, erklärte Tremmel.

Der gebürtige Münchener wechselte 2006 von Hertha BSC zu Energie Cottbus. In vier Jahren kam er auf 101 Pflichtspiele für den FCE in der Bundesliga und in der 2. Liga. In der Jugend spielte Tremmel für Unterhaching. Im April 2000 feierte er dort auch sein Bundesliga-Debüt. Zuletzt war Tremmel vor zwei Jahren in Cottbus: als TV-Experte beim Aufstiegsspiel zwischen Energie und Unterhaching.

In dem Interview analysiert Tremmel auch den Absturz der SpVgg Unterhaching in dieser Saison. Der Vereine habe „im Vergleich zum letzten Jahr sein Rückgrat verkauft oder gehen lassen. Patrick Hobsch und Mathias Fetsch vorne, René Vollath im Tor, das waren absolute Stützen und Leistungsträger, erst während der Aufstiegssaison 2023, danach in der ersten Drittliga-Saison. Die sind alle weg. Die musst du versuchen, gleichwertig zu ersetzen, das konnte Haching aber nie“.

Energie Cottbus traut Gerhard Tremmel dagegen den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu – nicht zuletzt wegen der Fans. „Cottbus und auch die Region haben für einen Drittliga-Standard viel Wucht. Wenn das Stadion voll ist, dann macht das was her. Ich glaube, dass das sicher auch von Vorteil ist. Wenn ich das mit der zweiten Mannschaft von Hannover vergleiche oder dem SV Sandhausen, das ist schon etwas Anderes. Cottbus gehört für mich auf jeden Fall in die 2. Liga“, betonte Tremmel.

Der Ex-Keeper hatte 2017 seine Karriere beendet. Er lebt mit seiner Familie inzwischen wieder in München. Zuletzt arbeitete Tremmel als Scout für Eintracht Frankfurt. Außerdem kommentiert er für die Deutsche Fußball-Liga (DFL) Bundesliga-Spiele in englischer Sprache.

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