Energie Cottbus 3. Liga
: Schiri-Experte – FCE gegen Dortmund II klar benachteiligt

Laut Ex-Schiedsrichter Babak Rafati wurde Energie Cottbus gegen Borussia Dortmund II ein Elfmeter versagt – zudem wären zwei Platzverweise gerecht gewesen.
Von
Jan Lehmann
Cottbus
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Fussball 3. Liga 2024/2025 FC Energie Cottbus - Borussia Dortmund II: 7 Timmy Thiele (Energie Cottbus, r.) im Gespräch mit Schiedsrichter  Timon Schulz

Timmy Thiele von Energie Cottbus im Gespräch mit Schiedsrichter Timon Schulz aus Hannover. Der Referee traf beim FCE-Spiel gegen Borussia Dortmund II mehrere strittige Entscheidungen.

Steffen Beyer
  • Schiri-Experte Rafati: Energie Cottbus beim 3:3 gegen Dortmund II benachteiligt.
  • Cottbus hätte in der Nachspielzeit einen Elfmeter bekommen müssen.
  • Foti (Dortmund II) hätte für ein Foul an Möker Rot statt Gelb sehen müssen.
  • Paschke (Dortmund II) hätte nach einem Foul Gelb-Rot sehen müssen.
  • Rafati kritisiert mehrere Fehlentscheidungen des Schiedsrichters Timon Schulz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der FC Energie Cottbus hat am Wochenende offenbar zu Unrecht die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga verloren. Geht es jedenfalls nach Schiedsrichter-Experte Babak Rafati, wurden die Lausitzer beim 3:3 (2:2) gegen Borussia Dortmund II klar benachteiligt. Speziell in der Nachspielzeit hätte es demnach Elfmeter für Energie Cottbus geben müssen.

Babak Rafati, ehemaliger FIFA-Schiedsrichter, analysiert nach jedem Spiel die strittigen Szenen in der 3. Fußball-Liga. In seiner Kolumne bei Liga3-Online ist das Cottbuser Spiel gegen Dortmund gleich mit drei vermeintlichen Fehlentscheidungen vertreten.

Foul an Yannik Möker wäre Rot-würdig

In der 29. Spielminute verursachte Antonio Foti (Dortmund II) einen Elfmeter, als er Yannik Möker (Cottbus) im Strafraum foulte. Rafati erklärte, dass die Elfmeterentscheidung korrekt war, da Foti Möker klar am Fuß traf und eine klare Torchance vereitelte.

Er betonte jedoch, dass Foti für diese Aktion die rote Karte hätte sehen müssen, anstatt nur Gelb, da es sich um die Verhinderung einer klaren Torchance handelte. Bitter für Energie: Tolcay Cigerci verwandelte den Strafstoß zwar zum zwischenzeitlichen 2:1 (31.). Doch der gefoulte Yannik Möker musste wenig später verletzt ausgewechselt werden.

In der 50. Minute hätte Felix Paschke (Dortmund II) nach einer Grätsche gegen Energie-Profi Dominik Pelivan laut Rafati die gelb-rote Karte sehen müssen. Der Ex-Schiedsrichter bezeichnete den Entschluss von Referee Timon Schulz aus Hannover, nur eine Ermahnung auszusprechen, als Fehlentscheidung. Paschke hatte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Foul an Maximilian Krauß bereits Gelb gesehen.

In der fünften Minute der Nachspielzeit kam es zu einer weiteren strittigen Szene, als der eingewechselte FCE-Angreifer Romarjo Hajrulla nach einem Torschuss im Strafraum zu Fall kam, nachdem Keeper Silas Ostrzinski (Dortmund II) ihn klar getroffen hatte. Obwohl der Ball bei dieser Großchance bereits über das Tor gegangen war, meinte Rafati, dass ein Foul vorlag und ein Elfmeter hätte gegeben werden müssen. Er verwies darauf, dass es aber gängige Praxis sei, in solchen Situationen weiterzuspielen, obwohl dies eine Fehlentscheidung darstellte.

Energie Cottbus – der Spielplan in der 3. Liga 2024/25

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