Energie Cottbus 3. Liga
: Platzverweis für Pelivan in Köln – so urteilt der Experte

Energie Cottbus muss nach Gelb-Rot für Dominik Pelivan gegen Viktoria Köln auf den wichtigen Mittelfeldspieler verzichten. War der Platzverweis richtig?
Von
Jan Lehmann
Köln
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Dennis Slamar und Yannik Möker von Energie Cottbus können es nicht fassen: Im Spiel bei Viktoria Köln zeigte Schiedsrichter Marc Philip Eckermann die Gelb-Rote Karte für Dominik Pelivan.

Dennis Slamar und Yannik Möker von Energie Cottbus können es nicht fassen: Im Spiel bei Viktoria Köln zeigte Schiedsrichter Marc Philip Eckermann die Gelb-Rote Karte für Dominik Pelivan.

Maximilian Koch/Imago
  • Dominik Pelivan von Energie Cottbus erhielt gegen Viktoria Köln eine umstrittene Gelb-Rote Karte.
  • Schiedsrichter-Experte Rafati bezeichnete die erste Gelbe Karte als Fehlentscheidung.
  • Trotz Unterzahl gewann Cottbus 1:0, Pelivan ist nun gegen Unterhaching gesperrt.
  • Eine weitere strittige Szene betraf Serhat Semih Güler, aber die Schiedsrichterentscheidung war korrekt.
  • Cottbus bleibt an der Tabellenspitze der 3. Liga.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Platzverweis für Dominik Pelivan brachte den FC Energie Cottbus am Freitagabend im Spiel bei Viktoria Köln in Not: In der dramatischen Schlussphase musste die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz den knappen 1:0-Vorsprung in Unterzahl über die Zeit retten.

Laut Schiedsrichter-Experte Babak Rafati, der bei Liga3-Online die Leistungen der Referees bewertet, war das allerdings nicht nötig. Die Gelb-Rote Karte für den Cottbuser Mittelfeldspieler bezeichnet der ehemalige Fifa-Referee als Fehlentscheidung von Schiedsrichter Marc Philip Eckermann.

Gelb-Rote Karte für Dominik Pelivan von Energie Cottbus

In der 28. Minute erhielt Dominik Pelivan von Cottbus nach einem Zweikampf mit Enrique Lofolomo die erste Gelbe Karte. Rafati stellte fest, dass Pelivan den Ball verpasste, jedoch auch Lofolomo nicht traf. „Das war eine Simulation“, kommentierte Rafati und fügte hinzu, dass Lofolomo die Gelbe Karte für das Vortäuschen eines Foulspiels hätte sehen müssen. Der Kölner Spieler hatte laut geschrien und sich auf den kalten Kölner Rasen geworfen. Die Entscheidung gegen Pelivan war somit laut Rafati falsch.

In der 74. Minute kam es zu einem weiteren Zweikampf, bei dem Pelivan Florian Engelhardt von Köln am Fuß traf. Rafati bestätigte, dass die zweite Gelbe Karte korrekt war, was letztlich zur Gelb-Roten Karte führte. Dennoch betonte er, dass der Platzverweis ungerechtfertigt war, da die erste Gelbe Karte nicht hätte gegeben werden dürfen.

Pelivan gegen Spielvereinigung Unterhaching gesperrt

Eine weitere strittige Szene gab es in der fünften Minute der Nachspielzeit, als Serhat Semih Güler im Strafraum gegen Niko Bretschneider zu Fall kam. Rafati erklärte, dass Bretschneider den Ball klar spielte, und der Kontakt, der zum Fall von Güler führte, sei im normalen Bewegungsablauf erfolgt. Daher war die Entscheidung, das Spiel fortzusetzen, korrekt.

Bitter für Energie Cottbus, dass Pelivan nun im Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching am Samstag gesperrt ist. Allerdings: Das 1:0 in Köln war bereits der vierte Auswärtssieg der Lausitzer, die als Aufsteiger an der Tabellenspitze stehen. FCE-Profi Yannik Möker konstatierte: „Es war ein ekliges Spiel. Egal wie, Hauptsache drei Punkte. Aber ich denke, wir waren auch die bessere Mannschaft, als wir noch in Gleichzahl waren. Es war ruppig, wir wollten die Zweikämpfe annehmen. Das haben wir getan und waren am Ende clever.“

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