Energie Cottbus 3. Liga: Die Lausitz bebt! FCE feiert Rückkehr in die 2. Bundesliga

Energie Cottbus gewinnt bei Jahn Regensburg und feiert den Aufstieg in die 2. Bundesliga
Jens Niering/dpa- Energie Cottbus steigt nach 1:0 in Regensburg in die 2. Bundesliga auf.
- Das Siegtor erzielte Jannis Boziaris aus 17 Metern in der 28. Minute.
- Regensburg drängte nach der Pause – ein Elfmeter in 90.+5 parierte Marius Funk.
- Trainer Claus-Dieter Wollitz vertraute auf die Rückkehrer Axel Borgmann und Tolcay Cigerci.
- Weiter geht es mit dem Brandenburger Landespokalfinale am 23. Mai gegen den VfB Krieschow.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist geschafft! Der Traum ist wahr geworden. Energie Cottbus jubelt über den Aufstieg und kehrt in die 2. Bundesliga zurück.
Mit dem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Jahn Regensburg hat der FCE am Sonnabendnachmittag das Fußball-Wunder der Lausitz vollendet. Nur zwei Jahre nach dem Aufstieg aus der Regionalliga katapultiert sich die Mannschaft zurück auf die große Bühne – dorthin, wo dieser Verein, diese Fans und diese Region so lange wieder hinwollten.
Zwölf Jahre nach dem bitteren Abschied aus der 2. Bundesliga ist Energie Cottbus wieder da. Trainer Claus-Dieter Wollitz und seine Mannschaft haben Geschichte in Regensburg geschrieben. Rot-Weiß feiert. Die Lausitz bebt.
Jahn Regensburg – Energie Cottbus: die Tore
0:1Jannis Boziaris (28.)
Was ein Traumtor! Boziaris nimmt den Ball technisch stark herunter und sein Abschluss passt genau: Aus 17 Metern jagt er die Kugel in den rechten Winkel.
Jahn Regensburg – Energie Cottbus: die Aufstellung
Bei Energie Cottbus kehrten mit Kapitän Axel Borgmann und Tolcay Cigerci wie erwartet die zuletzt gesperrten Leistungsträger in die Startelf zurück. Beide mussten beim 2:1-Sieg gegen Wehen Wiesbaden wegen der fünften Gelben Karte zuschauen. Verletzungssorgen gab es beim FCE für das Aufstiegs-Endspiel kaum. Lediglich Justin Butler musste aufgrund von muskulären Beschwerden passen.
Jahn Regensburg – Energie Cottbus: die Fans
Die Energie-Fans machten das Aufstiegsfinale in Regensburg wie erwartet zum Heimspiel. Bereits am Freitagabend waren sie in der Stadt unterwegs. Am Sonnabendmorgen fuhr dann quasi eine rot-weiße Kolonne auf der A93 in Richtung Regensburg. Offiziell rechneten die Gastgeber mit bis zu 6000 Anhängern aus Cottbus. Viele FCE-Fans hatten sich aber auch Tickets für die Heimbereiche im Jahnstadion besorgt.
„Unsere Fans haben Energie Cottbus ein außergewöhnliches Bild gegeben. Gerade bei den Auswärtsspielen, selbst nach Niederlagen, wie sich Fans und Mannschaft gegenseitig verabschiedet haben – das ist für mich ein Symbol“, hatte sich Trainer Claus-Dieter Wollitz bereits vor dem Spiel für den außergewöhnlichen Support bedankt.
Jahn Regensburg – Energie Cottbus: das Spiel
Energie startete wie von Trainer Claus-Dieter Wollitz angekündigt offensiv in dieses Endspiel um den Aufstieg. Die erste Schrecksekunde hinten gab es in der 5. Minute, als der Regensburger Eric Hottmann Energies Torhüter Marius Funk beim Abschlag attackierte und von Funk angeschossen wurde. Die ersten Chancen hatte dann Energie in der 20. Minute: Nach einer Ecke traf Axel Borgmann die Latte, im zweiten Versuch scheiterte Moritz Hannemann per Kopf an Jahn-Torhüter Felix Gebhardt.
Der FCE dominierte von der ersten Minute an das Spiel und belohnte sich mit dem wunderschönen Führungstor durch Jannis Boziaris direkt ins Dreieck (28.). In der 33. Minute verhinderten Marius Funk und Simon Straudi mit vereinten Kräften den Ausgleich durch Oscar Schönfelder. Kurz vor der Pause rettete Felix Strauß mit einer Grätsche in höchster Not gegen Jannis Boziaris (41.).

Traumtor: Jannis Boziaris sorgte für die 1:0-Führung des FC Energie Cottbus im Spiel bei Jahn Rgensburg.
Sebastian Räppold/Matthias KochMit Beginn der 2. Halbzeit wurde auch Regensburg aktiver und drängte Energie Cottbus in die eigene Hälfte. Nach gut einer Stunde kam wieder Routinier Tolga Cigerci ins Spiel, der den FCE zum späten Sieg gegen Wehen Wiesbaden geschossen hatte. Der FCE musste jetzt arbeiten, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. In der Nachspielzeit rettete Nyamekye Awortwie-Grant einen Schuss auf der Linie (90.+1), Marius Funk parierte gar noch einen Foulelfmeter (90.+5). Mit dem umjubelten Schlusspfiff startete dann die rot-weiße Aufstiegsparty.
Jahn Regensburg – Energie Cottbus: die Statistik
Jahn Regensburg – Energie Cottbus 0:1 (0:1)
Jahn Regensburg: Gebhardt - Bauer (76. Dizdarevic), Strauss, Wurm, Seidel (46. Hingerl)- Fein - Oliveira, Schönfelder, Saller (46. Eichinger) - Hottmann (65. Dietz), Kühlwetter (65. Posselt).
Energie Cottbus: Funk - Borgmann (76. Lucoqui), Manu, Awortwie-Grant, Straudi - Michelbrink, Pelivan - Tolcay Cigerci (90. Tattermusch), Boziaris (62. Tolga Cigerci), Hannemann (76. Biankadi) - Engelhardt.
Tor: 0:1 Boziaris (28.); Schiedsrichter: Reichel (Sindelfingen); Zuschauer: 15.210; Gelbe Karten: Saller/Engelhardt, Borgmann, Michelbrink.
Jahn Regensburg – Energie Cottbus: So geht es weiter
Die Drittliga-Saison ist für Energie Cottbus beendet. Am 23. Mai steht für den FCE noch das Brandenburger Landespokalfinale gegen NOFV-Oberligist VfB Krieschow an. Die Partie wird im Rahmen des Finaltages der Amateure ausgetragen und live in der ARD übertragen, Anpfiff ist bereits um 11.30 Uhr.


