Energie Cottbus 3. Liga: Brisante Klausel beim MSV Duisburg sorgt für Diskussionen

Konkurrent von Energie Cottbus: Lex-Tyger Lobinger ist im Winter von Viktoria Köln zum MSV Duisburg gewechselt.
Imago/Beautiful Sports- Aufstiegsfinale in der 3. Liga: Energie Cottbus liegt als Zweiter vor dem letzten Spieltag vorn.
- Cottbus hat 69 Punkte und spielt bei Jahn Regensburg. Duisburg und Essen folgen mit 67.
- Wechselklausel um Lex-Tyger Lobinger sorgt für Diskussionen – Köln spielt in Duisburg.
- Kölns Sportvorstand weist Spekulationen zurück und betont vollen Einsatz für einen Sieg.
- Trainer Wollitz hofft auf einen fairen letzten Spieltag, zuletzt gaben alle Teams alles.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist seit Tagen das Tuschelthema vor dem spannenden Aufstiegsfinale in der 3. Liga: Eine brisante Klausel um Lex-Tyger Lobinger (MSV Duisburg) sorgt für Diskussionen unter den Fans. Die große Sorge in der Lausitz: Hat sie womöglich negative Auswirkungen auf den FC Energie Cottbus?
Energie Cottbus geht als Tabellenzweiter in den 38. und letzten Spieltag der 3. Liga an diesem Sonnabend und hat damit die beste Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der FCE hat 69 Punkte auf dem Konto und spielt bei Jahn Regensburg. Auf den Plätzen drei und vier folgen Duisburg (67/gegen Viktoria Köln) und Rot-Weiss Essen (67/bei SSV Ulm). Alle Spiele beginnen am 16. Mai um 13.30 Uhr.
Und darum geht es: Beim Wechsel von Lex-Tyger Lobinger im Winter innerhalb der 3. Liga von Viktoria Köln zum MSV Duisburg ist dem Vernehmen nach eine Ablösesumme von 75.000 Euro geflossen. Ein Schnäppchen, angesichts der Leistungen von Lobinger (acht Tore und zwei Vorlagen in 17 Spielen). Zudem sollen beide Klubs vereinbart haben, dass Köln einen Nachschlag von nochmals 75.000 Euro bekommt, wenn Duisburg in die 2. Liga aufsteigt. Eine solche Klausel ist zwar branchenüblich, bekommt aber im konkreten Fall eine große Brisanz – weil Köln am letzten Spieltag in Duisburg antritt.
Energie Cottbus spielt in Regensburg
Ist es deshalb denkbar, dass Viktoria Köln am Sonnabend nicht mit vollem Einsatz spielt und mit einer Niederlage gut leben kann, weil man dann eben die 75.000 Euro kassieren würde? Alles Quatsch, versichert Kölns Sportvorstand Franz Wunderlich. „Mit solchen Spekulationen soll mir keiner kommen. Wir wissen genau, was uns in Duisburg erwartet, und wir werden alles hineinwerfen, was wir haben, um dort zu gewinnen“, betont Wunderlich im WDR.
Allerdings räumt Franz Wunderlich ein, dass die Situation mit Blick auf das Aufstiegsfinale nicht ideal sei. Er relativiert aber: „Die Verabredung solcher Optionen ist bei Transfers dieser Art heutzutage absolut nicht ungewöhnlich. Deshalb schauen wir nur auf uns und gehen unseren Weg. Und der beinhaltet: Am Samstag wollen wir drei Punkte holen.“
Und dennoch: Die Konstellation vor dem letzten Spieltag ist brisant. Bei Energie Cottbus wird man natürlich ganz genau auf das Spiel zwischen Duisburg und Viktoria Köln schauen. Positiv: Bislang verlaufen die letzten Spieltage in absolut fairen Bahnen. Auch jene Mannschaften, für die es sportlich um nicht mehr viel geht, hauen sich rein. Der MSV Duisburg bekam das beim 0:0 in Aue zu spüren.
Und auch Energie Cottbus musste beim hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden erst den Widerstand der Gäste brechen. „Genau so fair sollte auch der letzte Spieltag verlaufen“, wünscht sich FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz.
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