Energie Cottbus: WM-Stadien, Ostduelle und neue Auswärtsfahrten für die FCE-Fans

Zu Tausenden haben die Fans von Energie Cottbus ihre Mannschaft in der 3. Liga begleitet, hier zum Saisonfinale bei Jahn Regensburg. In der 2. Liga warten nun wieder 17 Auswärtsfahrten, in einem Stadion betritt der FCE komplettes Neuland.
Imago/Fotostand- Energie Cottbus steigt in die 2. Bundesliga auf – 17 neue Auswärtsfahrten stehen an.
- Die Reisen werden kürzer: rund 7600 Kilometer in 17 Spielen statt gut 10.000 in 19.
- Kürzeste Wege: Dynamo Dresden 108 km, Hertha BSC 136 km, Magdeburg 251 km.
- Weiteste Ziele: Kaiserslautern 668 km, Karlsruhe 646 km, Bochum 608 km.
- Premiere in Heidenheim: erstes Duell in der Voith-Arena, große Bühnen wie das Olympiastadion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sie waren in Mannheim, Verl, Saarbrücken und natürlich auch zuletzt in Regensburg dabei. Sie haben Kilometer gefressen, Urlaubstage geopfert und ihre Mannschaft quer durch die 3. Liga getragen. Die Fans von Energie Cottbus haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga auf vielen Auswärtsfahrten mit angeschoben.
Mit der Rückkehr in die 2. Bundesliga warten auf die treuen FCE-Fans nun neue Ziele, große Bühnen und manche Rückkehr in bereits bekannte Stadien. Zudem gibt es einige Duelle mit vergleichsweise kurzen Fahrtwegen.
Eines ist schon jetzt klar: Auf die Unterstützung seiner Fans kann sich Energie Cottbus auch in der kommenden Saison verlassen. Präsident Sebastian Lemke war nach dem Aufstieg in Regensburg einfach nur überwältigt von den FCE-Anhängern und dem tollen Bild, das sie im Jahnstadion abgegeben haben. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, oben auf der Tribüne zu sitzen und in dieses rote U voller Energie-Fans zu schauen“, erklärte Lemke. Das rote U konnte entstehen, weil die Cottbuser Fans in Regensburg auf drei verschiedenen Tribünen standen und saßen. Lemke: „Alle sind voller Sympathien für unseren Verein, das ist einzigartig. Ich glaube, die Mannschaft hat das in dieser fantastischen Saison zurückgezahlt.“
Neue Saison, neue Reiseziele! Insgesamt verkürzen sich die Reisestrecken für den FC Energie in der 2. Bundesliga. In der Drittliga-Saison 2025/26 mussten die Lausitzer bei 19 Auswärtsspielen gut 10.000 Kilometer zurücklegen. In der 2. Bundesliga warten rund 7400 Kilometer in 17 Spielen – im Schnitt entspricht das gut 90 Kilometern weniger pro Partie.
Die kürzeste Fahrt für Energie in der 2. Liga
Bei den Kurzstrecken-Duellen gegen Dynamo Dresden (108 Kilometer) und Hertha BSC (136 Kilometer) warten weniger als zwei Stunden Anreise auf Energie Cottbus und seine Anhänger. Das Duell gegen den 1. FC Magdeburg (251 Kilometer), der unter Ex-Cottbuser Petrik Sander den Zweitliga-Klassenerhalt geschafft hat, ist für die FCE-Fans immerhin noch mit weniger als drei Stunden Fahrt zu erreichen. Einige lange Auswärtsreisen stehen für die Lausitzer aber trotzdem noch an.

Das Gastspiel von Energie Cottbus gegen Hertha BSC im Berliner Olympiastadion gehört mit zu den kürzesten Auswärtsfahrten in der kommenden Zweitliga-Saison.
Imago/ZinkDie weiteste Fahrt für Energie in der 2. Liga
Die weiteste Zweitliga-Reise führt die Energie-Fans kommende Saison zum 1. FC Kaiserslautern. 668 Kilometer muss der FCE dafür zurücklegen, die letzten steilen Meter auf den legendären Betzenberg gelten dabei häufig als die schwierigsten – 285 Meter über dem Meeresspiegel thront das Fritz-Walter-Stadion. Auch zum Karlsruher SC (646 km) und VfL Bochum (608 km) sind weite Wege zurückzulegen. Sollte sich zudem Rot-Weiss Essen in der Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth (Hinspiel 1:0) durchsetzen, stünden dorthin 620 Kilometer Fahrt an.

Energie Cottbus spielt in der 2. Liga auch auf dem legendären Betzenberg im Fritz-Walter-Stadion gegen den 1. FC Kaisernslautern.
Imago/OsnapixAllerdings: Durch den Aufstieg der SV Elversberg in die Fußball-Bundesliga fällt eine mögliche Mammutreise weg. Von Cottbus ins Saarland wären es gut 720 Kilometer gewesen, ähnlich weit wie in der 3. Liga zum 1. FC Saarbrücken. Auch die Reise aus der Lausitz an die deutsch-belgische Grenze zu Alemannia Aachen (730 km) fällt weg, zudem ist Fortuna Düsseldorf (657 km) aus der 2. Liga abgestiegen.
Die neue Fahrt für Energie in der 2. Liga
Mit 555 Kilometern wird die Strecke zur Partie bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim keine kurze sein, etwas Besonderes wird die Partie aber durch einen anderen Fakt: Der FCE betritt in der Heidenheimer Voith-Arena komplettes Neuland! Ein Spiel zwischen den beiden Clubs gab es bislang noch nie. Die Lausitzer Groundhopper können sich also einen neuen Stadionpunkt sichern.
Bis zu 73.856 Zuschauer passen bei Fußballspielen ins Berliner Olympiastadion, wo Hertha BSC seine Zweitliga-Heimspiele austrägt – es ist das größte Stadion, das Energie in der 2. Liga besucht. Berliner Zuschauerrekord der Saison 2025/26 war das Duell gegen Dynamo Dresden vor knapp 71.000 Menschen. Mit den Spielen im Nürnberger Max-Morlock-Stadion (50.000 Zuschauer), dem Kaiserslauterner Fritz-Walter-Stadion (49.350 Zuschauer) und der Hannoveraner Heinz-von-Heiden-Arena (49.000 Zuschauer) tritt der FCE in drei weiteren Stadien an, die Spielstätten der Fußball-WM 2006 waren.

Die Heinz von Heiden Arena in Hannover gehörte zu den Spielstätten bei der Fußball-WM 2006. Hier trägt Hannover 96 seine Heimspiele aus.
Imago/Lucca Fundel