Energie Cottbus 2. Liga
: Warum Jannis Boziaris von Fans eine Gurke geschenkt bekommt

Eine Gurkenpflanze wird zum besonderen Symbol für den Aufstieg von Energie Cottbus. Dahinter steckt eine Familie aus dem Spreewald – und eine ungewöhnliche Geschichte um Jannis Boziaris.
Von
Frank Noack
Lübben
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FC Energie Cottbus - Herth BSC II: Fußball, Männer: Energie Cottbus - Hertha BSC II, Testspiel,  point S Reifenlehnigk Sportpark: zur Geschichte mit der Bozi-Gurke

Energie-Profi Jannis Boziaris bekommt von FCE-Anhängrin Nancy Brandenburger sowie ihren Kindern Erik und Lara das erste Exemplar der „Bozi-Gurke“ überreicht.

Frank Hammerschmidt
  • Familie aus dem Spreewald tauft Gurkenpflanze „Bozi-Gurke“ – benannt nach Jannis Boziaris.
  • Auslöser war sein Siegtreffer beim 1:0 in Regensburg, der den Aufstieg in die 2. Liga brachte.
  • Erste Gurke übergaben Nancy Brandenburger und ihre Kinder beim Test gegen Hertha BSC II in Peitz.
  • Boziaris freute sich über die Aktion und aß die Gurke schon; er lobte die Unterstützung der Fans.
  • Die Pflanze bleibt nur eine Saison, doch die Familie hofft auf einen längeren 2.-Liga-Verbleib.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie weit kann wahre Fan-Liebe gehen? Die Antwort: bis in den heimischen Garten. Eine Familie voller Energie-Fans aus dem Spreewald hat nämlich eine Gurkenpflanze nach Jannis Boziaris, dem Siegtorschützen zum Aufstieg in die 2. Bundesliga, benannt. Das erste frisch geerntete Exemplar der „Bozi-Gurke“ bekam der FCE-Profi am Rande des Testspiels gegen Hertha BSC II in Peitz überreicht.

„Das ist natürlich eine witzige Aktion, ich habe mich sehr darüber gefreut“, erklärte Jannis Boziaris. „Es ist schön, wenn die Fans so hinter uns stehen. Wir wollen ihnen auch in der kommenden Saison viel Freude bereiten.“

Mit seinem wunderschönen und wichtigen Tor beim 1:0-Sieg von Energie Cottbus im letzten Saisonspiel bei Jahn Regensburg am 16. Mai hatte Boziaris nicht nur den FCE in die 2. Bundesliga geschossen, sondern auch die Gurken-Aktion ausgelöst. Dahinter steckt die Familie Brandenburger aus Lübben. Die Pflanze steht im Gewächshaus von Nancy Brandenburger.

Gemeinsam mit ihren Kindern Erik und Lara überreichte Nancy Brandenburger das erste Exemplar dem Aufstiegs-Torschützen in Peitz. Für die Kinder wurde damit ein kleiner Traum wahr: Nun konnten sie ihre „Bozi-Gurke“ persönlich an den Mann übergeben, der Energie Cottbus in die 2. Bundesliga geschossen hatte.

So entstand die Idee mit der „Bozi-Gurke“

„Für die Kinder war das ein toller Moment. Sie haben die Gurke schließlich in den vergangenen Wochen gut gepflegt und beim Gießen fleißig geholfen. Es ist ein echt schönes Exemplar geworden“, findet Nancy Brandenburger.

Aber wie entstand eigentlich die Idee zur „Bozi-Gurke“? Sie hängt natürlich mit dem Aufstiegstor zusammen. Kurioserweise wurde die Gurke in der Halbzeitpause des Regensburg-Spiels im heimischen Gewächshaus der Brandenburgers gepflanzt. Kurz zuvor hatte Jannis Boziaris den Ball in der 28. Minute in den Winkel gedonnert. Während in der 2. Halbzeit noch um den Aufstieg gezittert wurde, bekam die kleine Pflanze draußen im Gewächshaus bereits ihren Namen: „Bozi-Gurke“.

Jahn Regensburg - Energie Cottbus: 16.05.2026, Bayern, Regensburg: Fußball, Männer: 3. Liga, Jahn Regensburg - Energie Cottbus, 38. Spieltag, Jahnstadion Regensburg. Giannis Boziaris (M, Energie Cottbus) jubelt nach seinem Tor zum 0:1. WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. Foto: Jens Niering/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Jannis Boziaris (Mitte) feiert hier sein Tor beim 1:0-Sieg von Energie Cottbus am letzten Spieltag bei Jahn Regensburg.

Jens Niering/dpa

Gemeinsam mit ihrer Familie ist Nancy Brandenburger so oft wie möglich bei den Spielen von Energie Cottbus im Stadion. Auch Tochter Lara spielt selbst Fußball. Die Gurkenpflanze wollen die Brandenburger weiter hegen und pflegen, um noch möglichst viele „Bozi-Gurken“ ernten zu können.

Klar ist aber schon jetzt: Die Gurkenpflanze wird nur eine Saison überstehen. Bei Energie Cottbus soll das anders sein. „Wir drücken ganz fest die Daumen, dass Energie viel länger in der 2. Liga spielt als nur eine Saison“, sagt Nancy Brandenburger.

Übrigens: Die „Bozi-Gurke“ war bei Jannis Boziaris zu Hause keine Lagerware – er hat sie schon verspeist. „Ja, ich habe sie schon probiert. Mich hat sehr interessiert, wie sie schmeckt“, lacht der FCE-Profi.

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