Dynamo Dresden 3. Liga
: Kutschke sauer auf Reporter – „sonst breche ich das Interview ab“

Das Ostderby zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden wird von Pyro-Ausschreitungen überschattet. Dynamo-Kapitän Stefan Kutschke gibt dem NDR danach ein emotionales Interview.
Von
Frank Noack
Dresden
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links Stefan Kutschke (Dresden) beschwerd sich bei einem R0stocker Sicherheitsmitarbeiter, weil Hansa Fans beim Aufw?rme: links Stefan Kutschke Dresden beschwerd sich bei einem R0stocker Sicherheitsmitarbeiter, weil Hansa Fans beim Aufw?rmen B?ller aufd dass Spielfeld geworfen haben GER, FC Hansa Rostock vs. SG Dynamo Dresden, Fu?ball, M?nner, 3. Liga, 24.Spieltag, Spielzeit 2024/2025, 22.02.2025 Rostock Ostseestadion Mecklenburg - Vorpommern Deutschland *** left Stefan Kutschke Dresden complains to a Rostock security employee because Hansa fans threw firecrackers onto the pitch during the warm-up GER, FC Hansa Rostock vs SG Dynamo Dresden, Football, Men, 3 Liga, Matchday 24, Season 2024 2025, 22 02 2025 Rostock Ostseestadion Mecklenburg Vorpommern Germany

Die Spieler von Dynamo Dresden wurden bei der Erwärmung durch Hansa-Fans beschossen. Kapitän Stefan Kutschke beschwerte sich deshalb beim Ordnungspersonal im Rostocker Ostseestadion.

Imago/Andy Bünning
  • Ostderby Hansa Rostock vs. Dynamo Dresden von Pyro-Ausschreitungen überschattet.
  • Dresden-Kapitän Stefan Kutschke beschwert sich emotional über Reporter und Sicherheitsmaßnahmen.
  • Spieler bei Erwärmung beschossen, Pyrotechnik-Attacke kurz vor Spielabbruch.
  • Kutschke fordert korrekte Berichterstattung, kritisiert fehlende Szenen im NDR-Video.
  • Emotionales Interview und Auseinandersetzung mit Hansa-Coach Brinkmann.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es brodelte in Stefan Kutschke – und der aufgestaute Frust musste raus. So emotional wie auf dem Rasen beim Ostderby zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden (1:0) ging es für den SGD-Kapitän auch nach dem Schlusspfiff am Mikrofon des Norddeutschen Rundfunks (NDR) bei der Aufarbeitung der Pyro-Krawalle zu.

Bereits bei der Erwärmung waren die Spieler von Dynamo Dresden am Samstag im Rostocker Ostseestadion von Hansa-Fans mit einer Leuchtspurrakete beschossen worden. Vor Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann auch der Gästeblock massiv mit Pyrotechnik attackiert. Das Ostderby stand kurz vor dem Abbruch.

„Los ging es mit einer Leuchtspur bei der Erwärmung auf unseren Spieler. Bitte in der Berichterstattung ordentlich anfangen“, kritisierte Stefan Kutschke gleich beim Einstieg in das NDR-Interview. Zur Erklärung: Im Video-Einspieler des Senders fehlte die Szene, als Dynamos Tim Berger fast von der Rakete getroffen worden wäre. Das ärgerte den SGD-Kapitän: „Sie haben nur davon geredet, dass es ein rabenschwarzer Tag für Dynamo Dresden war. Unser Spieler wurde getroffen bei der Erwärmung, das haben Sie aber nicht erwähnt in Ihrer Berichterstattung.“

Stefan Kutschke ist Kapitän und Anführer von Dynamo Dresden

Der 36 Jahre alte Stürmer ist nicht nur der Kapitän von Dynamo Dresden, sondern auch der emotionale Anführer des Teams. Das machte er auch am Samstag in Rostock deutlich – auf und neben dem Platz.

Denn es blieb ein emotionales Interview zwischen Kutschke und dem NDR-Reporter. Als der Reporter fragte, wie der Stürmer insgesamt den Nachmittag erlebt habe, holte Kutschke erneut die verbale Grätsche raus: „Aber es wird jetzt nicht hämisch, oder? Sonst breche ich das Interview hier ab.“ Seine abschließende sportliche Analyse fiel kurz und knapp aus: „1:0 verloren.“

Es war ein hochemotionaler Nachmittag für den Kapitän von Dynamo Dresden. Als vor dem Spiel die Rakete inmitten der SGD-Spieler explodierte, hatte Stefan Kutschke einen Ball wütend in Richtung des Hansa-Blockes geschossen und gestikuliert. Er musste von den Mitspielern zurückgehalten und beruhigt werden. Bei Magentasport berichtete Kutschke später über diese Szene: „Da sagt der Ordnungsdienst von Hansa Rostock: ‚Was sollen wir denn jetzt machen?‘ Wenn ein Spieler vor dem Spiel mit einer Leuchtspur abgeschossen wird, dann müssen wir das Spiel schon anders angehen.“

Auch bei der langen Pyro-Unterbrechung zu Beginn der zweiten Halbzeit stand Stefan Kutschke kurzzeitig im Mittelpunkt. Nach einem Wortgefecht mit Hansa-Coach Daniel Brinkmann kam es zur Rudelbildung. Brinkmann schilderte seine Sichtweise so: „Es gab im ganzen Stadion Auseinandersetzungen – und da eben auch mal kurz. Kutschke geht auf unsere Zuschauer zu und sagt was. Da standen wir mal kurz voreinander. Aber da haben wir heute andere Dinge gesehen, deshalb ist das nicht der Rede wert.“

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