
Sörensen: Der Mann für die Lücke im System
So absurd es scheinen mag: Es gibt Spieler beim FC Energie die davon profitieren könnten, dass ihr Verein zuletzt zweimal verloren hat. So steigen jedenfalls die Chancen, von der Ersatzbank wieder ins Team zu rücken. Zum Beispiel für Dennis Sörensen.
Die Bank ist ziemlich hart für ihn. Seit Dennis Sörensen 2007 zu Energie Cottbus kam, stand er in 55 von 57 möglichen Bundesliga–Spielen auf dem Platz und fehlte dabei einmal wegen einer Gelbsperre. Doch aus dem Stammspieler ist eine Teilzeitkraft geworden. Seit der 0:2–Niederlage in Hoffenheim wurde Sörensen immer erst spät eingewechselt, gegen Hertha kam er gar nicht zum Zuge. Zum ersten Mal musste Sörensen im FCE–Trikot 90 Minuten lang auf der Bank schmoren.