Abschied bei Energie Cottbus: FCE bestätigt Trennung von Wittmann - das sagt Wollitz

Energie Cottbus und Torwarttrainer Anton Wittmann gehen nach neun gemeinsamen Jahren jetzt getrennte Wege. Das hat der Tabellenführer der 3. Liga jetzt bestätigt.
Fotostand / Weiland- Energie Cottbus trennt sich von Torwarttrainer Anton Wittmann nach neun Jahren.
- Der 3.-Liga-Tabellenführer bestätigt die Trennung offiziell auf Social Media.
- Gründe werden nicht genannt; Wittmann äußert sich nicht.
- Interim: Marvin-Gordon Jahn übernimmt, betreut auch die U19.
- Gerüchte über Wittmann-Wechsel zu Dynamo Dresden: „nichts dran“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jetzt ist es offiziell: Energie Cottbus trennt sich von seinem langjährigen Torwarttrainer Anton Wittmann (31). Das gab der Tabellenführer der 3. Liga auf seinen Social-Media-Kanälen bekannt und bestätigte damit Recherchen dieses Nachrichtenportals. Wir hatten bereits vor einigen Tagen über die Trennung berichtet.
Auch bei den jüngsten Heimspielen gegen den FC Schweinfurt und TSG Hoffenheim II gehörte Anton Wittmann schon nicht mehr zum Torwart-Team von Energie Cottbus. Seine Aufgaben übernahm erst einmal Marvin-Gordon Jahn, der zweite Torwarttrainer der Profimannschaft. Jahn betreut auch die Torhüter der U19.
„Der FC Energie und Torwarttrainer Anton Wittmann gehen getrennte Wege und führen die fast neun Jahre lange erfolgreiche Zusammenarbeit nicht weiter fort. Wir wünschen Anton alles Gute für seinen weiteren Weg und sagen Danke für alles. Mach’s gut, Anton!“, heißt es in der Social-Media-Mitteilung des Vereins. Wittmann selbst kommt nicht zu Wort. Auch Gründe für die Trennung werden in der Mitteilung nicht genannt.
Wittmann galt großer Förderer von Bethke
Anton Wittmann hatte 2017 die Aufgabe als Torwarttrainer bei Energie Cottbus übernommen. Damals war er mit 22 Jahren der jüngste Torwarttrainer in den ersten vier Ligen in Deutschland.
Beim FCE betreute Anton Wittmann unter anderem den späteren Bundesliga-Torhüter Alexander Meyer und Zweitliga-Torwart Avdo Spahic. Auch Toni Stahl und zuletzt Elias Bethke durchliefen seine Torwartschule. Bethke war kürzlich zu Dynamo Dresden gewechselt. Wittmann war auch an den beiden Aufstiegen in die 3. Liga in den Jahren 2018 und 2024 als Torwarttrainer beteiligt.
Anton Wittmann galt zwar als großer Förderer von Elias Bethke, aber auch der nachträglich verpflichtete Marius Funk spielte in dem von Wittmann geleiteten Torwart-Team eine starke Hinrunde und schloss nach der Verletzung von Bethke die entstandene Lücke mit Bravour. Recherchen dieser Sportredaktion belegen: An den seit Tagen kursierenden Gerüchten über einen möglichen Wechsel von Anton Wittmann zu Dynamo Dresden ist nichts dran. Bei Dynamo ist David Yelldell für die Profis verantwortlich, Benjamin Kirsten trainiert die Torhüter der U21. Eine offene Planstelle gibt es also nicht.
Auch Trainer Claus-Dieter Wollitz wollte in der Spieltags-Pressekonferenz vor der Partie beim FC Ingolstadt (Samstag, 14 Uhr) nicht näher auf die Gründe für die Trennung von Anton Wittmann eingehen. „Das war eine Entscheidung des Clubs. Es kommt im Fußball oft vor, dass man dann getrennte Wege geht. Für mich ist das Thema damit erledigt“, erklärte Wollitz. Marvin-Gordon Jahn habe Wittmann auch in der Vergangenheit schon sehr oft vertreten, als dieser Termine zur Fortbildung wahrgenommen hatte.
Derzeit arbeiten Energie Cottbus und die Beratungsagentur von Anton Wittmann an den Modalitäten einer einvernehmlichen Trennung – zumindest auf dem Papier.

