Aachen – Energie Cottbus: Deshalb ist Felix Bickel Schiedsrichter geworden

Für das Spiel der 3. Liga zwischen Alemannia Aachen und Energie Cottbus wurde Felix Bickel (M.) als Schiedsrichter angesetzt. Der Unparteiische, der hier Tunay Deniz (nicht im Bild) im Spiel 1860 München gegen den SC Verl die Gelbe Karte zeigt, wollte schon immer Schiedsrichter werden.
Eibner-Pressefoto/Heike Feiner- Felix Bickel leitet das 3. Liga-Aufsteigerduell Aachen vs. Cottbus.
- Bickel, 28, pfeift seit drei Saisons in der 3. Liga.
- In der Saison 2024/25 pfiff er 12 Spiele, zeigte 66 Gelbe und 4 Rote Karten.
- Bickel wollte schon als Kind Schiedsrichter werden, inspiriert von TV-Referees.
- Spiel am Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr, nicht im Free-TV.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der 3. Liga empfängt Alemannia Aachen im Aufsteigerduell Energie Cottbus. Während die Lausitzer von der Tabellenspitze grüßen, steht Aachen im gesicherten Mittelfeld. Beide Teams können also mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein, das Duell findet bereits am Freitagabend (31. Januar, 19 Uhr) statt.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den 28-jährigen Felix Bickel als Schiedsrichter für die Partie angesetzt, die nicht im Free-TV übertragen wird. Der Unparteiische pfeift erst seine dritte Saison in der 3. Liga. Hier alle wichtigen Infos über den Schiedsrichter fürs Aufsteigerduell, der schon von klein auf Referee werden wollte.
Schiedsrichter Felix Bickel – die Bilanz der Saison 2024/25
Der noch junge Schiedsrichter kam in der laufenden Saison zwölfmal zum Einsatz. Achtmal leitete er eine Partie in der 3. Liga, dreimal war er Schiedsrichter in der Regionalliga Nord und ein Spiel pfiff er im niedersächsischen Landespokal. Dabei zeigte er insgesamt 66 Gelbe Karten und viermal glatt Rot. Das sind durchschnittlich 5,5 Gelbe Karten pro Spiel und in jedem dritten Spiel eine glatt Rote Karte. In der 3. Liga verteilten nur zwei andere Schiedsrichter mehr Gelbe Karten als Felix Bickel, beide haben allerdings auch mehr Spiele gepfiffen.
Schiedsrichter Felix Bickel – die Bilanz bei Cottbus und Aachen
Für den jungen Felix Bickel ist es erst die dritte Saison in der 3. Liga; zuvor war er hauptsächlich in der Regionalliga Nord oder in Niedersachsen im Einsatz. Berührungspunkte mit der ersten Mannschaft von Energie Cottbus gab es daher noch nicht. Lediglich bei der A- und B-Jugend der Lausitzer pfiff er je einmal. Dabei gab es einen Sieg und eine Niederlage. Alemannia Aachen hingegen hat Felix Bickel bereits zweimal gepfiffen, beide Spiele sind aus der laufenden Saison. Das 1:1 am zweiten Spieltag gegen den SC Verl und den 2:1-Auswärtssieg bei Hansa Rostock. Im Spiel gegen Verl sah der Aachener Benschop früh die Rote Karte.
Felix Bickel wollte schon immer Schiedsrichter werden
Der Deutsch-Franzose Felix Bickel lebt heute in Wolfsburg und arbeitet bei Volkswagen. Bereits mit 14 Jahren wurde er Schiedsrichter. „Hauptmotiv war, mich begeistern schon immer Menschen, Mimiken und Gestiken“, sagte Bickel in einem Frage-Video auf dem Instagram-Kanal der 3. Liga. Das habe ihn schon als kleiner Junge beeindruckt, als er den Schiedsrichter im Fernsehen gesehen habe, so Bickel weiter. „Ja, wollte ich dann unbedingt nachmachen“, so Bickel. Gemeinsam mit seiner Mutter habe er sich dann ein Schiedsrichtertrikot mit Karten bestellt, und damit war der Grundstein gelegt. „Jetzt dabei, macht richtig Spaß“, so Bickel abschließend.


