Sana Kliniken
: Hilfe fürs Knie nach dem Ski-Unfall

AnzeigeSana Kliniken Niederlausitz: Kreuzbandplastik rettet Kniegelenke nach Verletzungen bei Wintersport und Fußball.
Von
Christiane Noack-Klein und Benjamin Seidemann
Sana Kliniken Niederlausitz
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit auf der Skipiste reicht: Rupturen des Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen beim Skifahren. SKN-Experte Dr. Heiko Richter ist auf Kreuzbandplastiken spezialisiert.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit auf der Skipiste reicht: Rupturen des Kreuzbandes gehören zu den häufigsten Verletzungen beim Skifahren. SKN-Experte Dr. Heiko Richter ist auf Kreuzbandplastiken spezialisiert.

Carlos - stock.adobe.com

Winterzeit ist Pistenzeit – voller Spaß und Schwung, aber manchmal auch riskant. Ein falscher Dreh, ein zu heftiger Sprung und schon heißt es: Arztbesuch statt Aprés Ski. So mancher Lausitzer ist schon mit einem Kreuzbandriss aus dem Winterurlaub zurückgekehrt. In solchen Fällen hilft Dr. Heiko Richter, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie. Er ist darauf spezialisiert, Kniegelenken mit Kreuzbandplastiken wieder Stabilität zu geben.

Mitbringsel mit Folgen

Statt Souvenirs bringt sich so mancher Winterurlauber eine schmerzhafte Erinnerung mit: Kreuzbandrupturen gehören zu den häufigsten Verletzungen beim Wintersport. Studien zufolge kommt es in Deutschland jedes Jahr rund 100.000-mal zu Kreuzbandrissen – besonders häufig beim Skifahren oder Fußball. Der ungewohnte Stress für das Gelenk kann dafür sorgen, dass das vordere Kreuzband, das wie ein Stützpfeiler für Stabilität im Knie sorgt, reißt.

Schmerz und Schwellung

„Patienten berichten gelegentlich, dass sie trotz der Verletzung noch die Piste hinter gekommen sind. In solchen Fällen sorgt das Adrenalin dafür, dass der Schmerz erst einmal nicht spürbar ist. Spätestens eine halbe Stunde nach dem Unfall setzen dann aber die Schmerzen ein und das Knie schwillt an“, erklärt Dr. Heiko Richter. Der erfahrene Unfallchirurg ist auf Kreuzbandplastiken spezialisiert und hat schon vielen Patienten mit einer Operation wieder neuen Halt im Kniegelenk geschenkt.

Geduld und Kühlung

Um festzustellen, wo genau und wie groß der Schaden im Gelenk ist, empfiehlt der Oberarzt eine Röntgenuntersuchung zur Erstdiagnose. „In der Regel folgt dann ein MRT. Ist das Knie stark angeschwollen, hilft eine Punktion“, erklärt er die ersten Schritte zur Abklärung. Häufig sind bei dieser Verletzung auch Knorpel, Meniskus oder Seitenbänder mitbetroffen.

Besser nicht sofort operieren

„Wenn eine Kreuzbandruptur festgestellt wurde, muss diese nicht sofort operiert werden – sofern man kein Leistungssportler ist. Ich empfehle häufig lieber eine heimatnahe Versorgung, als eine OP im Ausland. Das spart zum einen Kosten und zum anderen können die anderen Mitreisenden den Urlaub noch fortsetzen. Der große Vorteil aus medizinischer Sicht ist, dass die Entzündungsphase abklingen kann. Dadurch sinkt das Risiko einer Arthrofibrose, also einer schmerzhaften Gelenkversteifung“, sagt der Oberarzt. Nach einer Kreuzbandruptur dauert es etwa vier bis sechs Wochen bis die Schwellung und Überwärmung des Knies abklingen. Während dieser Zeit kann Physiotherapie dabei helfen, die Beweglichkeit zu fördern.

Eingriff sorgfältig prüfen

Wenn das Knie nicht mehr akut entzündet ist, lohnt es, eine Operation gründlich abzuwägen. „Für normale Bewegungen wie Gehen oder Fahrradfahren benötigen wir das Kreuzband nicht unbedingt. Entscheidend sind Faktoren wie die wahrgenommene Instabilität, das Alter des Patienten und seine sportlichen Ansprüche“, erklärt Dr. Heiko Richter. Zur Abklärung der Schädigung nutzen die Experten in den Sana Kliniken Niederlausitz neben einer sorgfältigen Anamnese, MRT und klinischen Test auch die Möglichkeiten einer Arthroskopie: Dabei wird über einen kleinen Hautschnitt am Knie eine Kamera eingeführt, um den Zustand des Gelenks genauer beurteilen zu können.

Schonende OP-Methode

Entscheidet sich der Patient für eine Operation, nutzt das Team um Dr. Heiko Richter meist eine Sehne aus dem Oberschenkel des Betroffenen, um das Kreuzband zu rekonstruieren. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv – also mit möglichst kleinen Schnitten – um das Gewebe zu schonen und eine schnelle Genesung zu ermöglichen. Bei der Rekonstruktion des Kreuzbandes aus körpereigenem Material wird das Transplantat in das Gelenk eingezogen und mit einem Titanclip sowie selbstauflösenden Schrauben im Oberschenkelknochen und Schienbein fixiert. Der Eingriff dauert in der Regel rund eine Stunde.

Für Lausitzer, die eine Knieverletzung aus dem Skiurlaub mitgebracht haben, ist die Sprechstunde des Gelenkexperten im Krankenhaus Senftenberg eine wichtige und kompetente Anlaufstelle.

Experten-Sprechstunde

Klinik für Orthopädie und   Unfallchirurgie
Krankenhausstraße 10
01968 Senftenberg
Experten-Sprechstunde
Dr. Heiko Richter
donnerstags, 13 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung
Anmeldung: (03573) 75-2050
sana.de/niederlausitz