Sana Gefäßzentrum Lausitz
: Wenn Wunden einfach nicht heilen

AnzeigeSana Kliniken Niederlausitz helfen mit moderner Gefäßmedizin bei Durchblutungsstörungen, diabetischem Fuß und Co.
Von
Christiane Noack-Klein und Benjamin Seidemann
Niederlausitz
Wenn Wunden nicht heilen, kann das ein Warnsignal für eine ernsthafte Erkrankung sein. Die Experten vom Sana Gefäßzentrum Lausitz gehen den Ursachen mit modernster Medizintechnik wie der Angioanlage auf den Grund.

Wenn Wunden nicht heilen, kann das ein Warnsignal für eine ernsthafte Erkrankung sein. Die Experten vom Sana Gefäßzentrum Lausitz gehen den Ursachen mit modernster Medizintechnik wie der Angioanlage auf den Grund.

istockphoto.com / megaflopp

Manchmal ist es nur ein kleiner Schnitt im Fuß – auf den ersten Blick nichts Dramatisches. Doch wenn die Wunde grö­ßer wird, sich rötet, schmerzt und dunkel verfärbt, kann das zur ernsten Gefahr werden und ein Warnzeichen für eine gestörte Durchblutung sein.

Mit wegweisender Medizin­technik wie der Angioanlage können die Experten vom Sana Gefäßzentrum Lausitz im Krankenhaus Senftenberg den Ursachen chronischer Wunden auf den Grund ge­hen und mit Hilfe moderner Gefäßmedizin Beine retten.

Wundheilung braucht gute Durchblutung

„Je stärker die Durchblutung eingeschränkt ist, desto schwieriger wird die Wund­heilung – unabhängig davon, wie gut die Wunde äußerlich versorgt wird“, erklärt Tom Hammermüller, Chefarzt des Sana Gefäßzentrum Lausitz. Denn über das Blut werden Sauerstoff und Nährstoffe ins Gewebe transportiert. Wenn die Durchblutung gestört ist, kann sich kein neues Gewe­be bilden. Die Folgen: Die Wunde bleibt offen, wird chronisch oder verschlech­tert sich weiter.

Besonders anfällig sind Pa­tienten mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Erkran­kungen der Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems. Aber auch Rauchen und erhöhte Blutfettwerte erhöhen das Ri­siko für Durchblutungsstö­rungen. „Schlecht heilende Wunden können ein Anzei­chen sein. Es gibt jedoch noch viele weitere Warnzei­chen, die auf eine Gefäßer­krankungen hindeuten kön­nen: kalte, blasse Füße, Schmerzen beim Gehen, Taubheitsgefühl und Ruhe­schmerzen oder Verfärbun­gen an den Füßen. All das sollte ärztlich abgeklärt wer­den“, rät der Gefäßexperte.

Mit Erfahrung, Wissen und moderner Medizintechnik gehen Gefäßchirurgen und -assistenten auf die Suche nach Auslösern. In einem ausführlichen Gespräch wird auch der Fuß-Pulsstatus des Patienten erfasst. Zur weiter­führenden Diagnostik kom­men Gefäßultraschall, Wund- und Durchblutungschecks sowie bei Bedarf zusätzliche bildgebende Verfahren zum Einsatz.

Angio-Suite für höchste Präzision

Seit rund einem Jahr setzen die Spezialisten im Senften­berger Gefäßzentrum auf die hochmoderne Angiographie­anlage. „Die Angio-Suite ist für uns ein Ort der Präzision. Wir sehen sehr genau, wo das Problem liegt – und können häufig direkt behandeln“, er­klärt Tom Hammermüller. Die Anlage macht Engstellen und Verschlüsse auch in den feinen Gefäßen unterhalb des Kniegelenks sichtbar und be­handelbar. So können Diag­nostik und Therapie häufig bei einem Eingriff erfolgen. Dank minimalinvasiver Ver­fahren können Engstellen ohne große Operationen mit Hilfe von filigranen, medika­mentenbeschichteten Ballons aufgedehnt und mit Stents stabilisiert werden. Für die Patienten – die meist älter und oft mehrfach chronisch erkrankt sind – bedeutet das eine besonders schonende Behandlung, bei der meist auf belastende Narkosen und herkömmliche Kontrastmit­tel verzichtet werden kann.

„Unser Ziel ist nicht nur, ein Gefäß zu öffnen. Unser Ziel ist, Menschen wieder auf die Beine zu bringen“, betont der erfahrene Chefarzt. Durch frühzeitige Diagnostik und gezielte Therapie können viele Amputationen verhin­dert werden. Denn erst wenn das Gewebe gut durch eine funktionierende Durchblu­tung versorgt ist, können Wunden heilen. Hinzu­kommt, dass eine Verbesse­rung der Durchblutung auch die Mobilität wieder erhöht, Schmerzen reduziert und da­mit insgesamt für mehr Selbstständigkeit im Alltag und ein großes Plus an Le­bensqualität sorgt.

„Wichtig ist: Warnzeichen ernstnehmen, vor allem als Diabetiker täglich die Füße auf kleine Wunden kontrol­lieren und Risikofaktoren wie Rauchen oder Bluthochdruck aktiv angehen. Wer früh han­delt, hat deutlich bessere Chancen auf vollständige Heilung und kann schwer­wiegende Folgen in vielen Fällen verhindern“, appelliert Tom Hammermüller.

Lausitzer Gefäßexperten

Sana Gefäßzentrum Lausitz
Chefarzt Tom Hammermüller
Krankenhausstraße 10 01968 Senftenberg

T 03573 - 75 1818
M skn.gefaessambulanz@sana.de
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