Cottbus: Leuchtturm Herzmedizin

Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 ist das Sana-Herzzentrum Cottbus der Grant für Herzgesundheit in der Lausitz. In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Haus zu einem medizinischen Exzellenzzentrum entwickelt. Das Team ist Hoffnungsgeber, Lebensretter und Anker für die Patienten.
SHC / Norman GäblerSeit drei Jahrzehnten schlägt in Cottbus ein Herz, das weit über die Region hinaus wirkt. Das Sana-Herzzentrum Cottbus steht als Leuchtturm der Herzmedizin für Exzellenz, Innovation und Menschlichkeit.
Was 1995 mit einer mutigen Vision begann, ist heute eine der renommiertesten Spezialkliniken für Herzmedizin in Deutschland und Europa – ein Ort, an dem Hightech und Hingabe, Spitzenmedizin und Nähe zum Menschen untrennbar miteinander verbunden sind.
Ursprung moderner Herzmedizin in Brandenburg
Das Sana-Herzzentrum Cottbus (SHC) ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin im Land Brandenburg. Am 7. Juni 1995 wurde hier die erste Operation am offenen Herzen im gesamten Bundesland durchgeführt – ein historischer Moment, der nicht nur medizinische Geschichte schrieb, sondern für viele schwer herzkranke Menschen erstmals echte Hoffnung bedeutete. Dieser Pioniergeist prägt das Haus bis heute: den Mut, neue Wege zu gehen, Verantwortung zu übernehmen und medizinische Grenzen immer wieder neu zu definieren.

Im OP-Saal des Cottbuser Herzzentrums sitzt jeder Handgriff. Das Team gibt Patienten neue Hoffnung.
SHC/RascheExzellenzzentrum mit internationaler Strahlkraft
Ob Bypass, Klappenchirurgie, oder Behandlung von Herzrhythmusstörungen – Patienten vertrauen dem Team. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das bei der interventionellen Klappentherapie. Mit mehr als 6.000 durchgeführten TAVI-Prozeduren gehört das Herzzentrum zur europäischen Spitze. Dr. Axel Harnath, Chefkardiologe des Hauses, hat diese revolutionäre Technik gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Chirurgie, Anästhesie, Kardiologie und Pflege direkt vom Erfinder erlernt. Heute ist er einer von nur zehn zertifizierten Ausbildern in ganz Deutschland. Wissen wird in Cottbus nicht nur angewendet, sondern weitergegeben – zum Nutzen der Patienten.

Das Pflege- und Ärzteteam der Intensivstation begleitet Patienten bei schwersten Diagnosen und nach der OP.
SHC/RascheAnerkennung verpflichtet
Die hohe medizinische Qualität des SHC ist vielfach bestätigt: Auszeichnungen als beste Herzchirurgie Deutschlands, Zertifizierungen als TAVI-Zentrum, Stätte der Speziellen Rhythmologie, als Mitralklappenzentrum sowie eine der ersten Sportkardiologien in Deutschland sprechen eine klare Sprache. Doch hinter jeder Urkunde steht vor allem eines: Das Versprechen an die Patienten, Medizin auf höchstem fachlichen Niveau zu bieten – verlässlich, sicher und stets am Menschen orientiert.

Chefkardiologe Dr. Axel Harnath (r.) und Herzchirurg Dr. Volker Herwig implantieren Herzklappen minimalinvasiv.
SHC/RascheTeam als Fundament
Bei aller Technik sind es die Menschen, die das Haus zu dem machen, was es ist. 15 Kollegen der ersten Stunde arbeiten noch heute im Haus. Sie haben jeden Entwicklungsschritt begleitet, jede Innovation mitgetragen und unzählige Schicksale miterlebt. Gemeinsam mit den mehr als 360 Mitarbeitenden bilden sie das Fundament des Erfolgs. Diese starke Teamkultur ist kein Zufall: Das Herzzentrum wurde in einer aktuellen Studie der Munich Inquire Media als bester Pflegearbeitgeber in Brandenburg ausgezeichnet – ein Zeichen für gute Arbeitsbedingungen und Perspektiven.

Angst nehmen, erklären, zuhören: Für Elena Fielenberg etwas ganz normales - für Patienten Balsam für die Seele.
SHC/Rasche100.000 Geschichten vom Weiterleben
Mehr als 105.000 Patienten wurden in den vergangenen 30 Jahren im Sana-Herzzentrum Cottbus behandelt. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, ein Herzschlag, ein Leben. Es sind Geschichten von Vätern und Müttern, die ihre Familien wieder in die Arme schließen konnten, von jungen Menschen, die nach schwerer Erkrankung ihren Weg fortsetzen durften, von älteren Patienten, denen Zeit geschenkt wurde – Zeit, die unbezahlbar ist. Die Operationen und Prozeduren sind mehr als medizinische Erfolge. Sie bedeuten Hoffnung, Zukunft und oft einen echten Neuanfang.

Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Herzchirurgie spricht über die Bedeutung des Herzzentrums.
SHC/RascheVerwurzelt in der Region, engagiert für die Zukunft
Als Leuchtturm der Herzmedizin versteht sich das Sana-Herzzentrum Cottbus auch als Chancengeber für die Region. Das Engagement reicht vom Profisport bis zur Nachwuchsförderung: Partnerschaften mit den Lausitzer Füchsen, der Nachwuchsförderung im Eissport Weißwasser und dem FC Energie Cottbus, die Unterstützung des Springermeetings sowie die Begleitung von Talenten wie dem Athleten Arthur Beimler zeigen, wie sehr sich das Cottbuser Herzzentrum mit der Lausitz verbunden fühlt.
Ein Ort, den man empfiehlt
Nahezu 100 Prozent Weiterempfehlungsquote sprechen für sich. Patienten erleben einen Umgang, der besonders ist: menschlich, nah, liebevoll – und zugleich fachlich exzellent. Diese Haltung ist tief im Selbstverständnis des Hauses verankert und wird von allen Berufsgruppen getragen. Sie macht den Unterschied, den viele spüren, wenn sie hier ankommen.
Jubiläum mit Wirkung
Im Jubiläumsjahr wurde diese besondere Geschichte gefeiert. Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke brachte die Bedeutung des Hauses auf den Punkt: „Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur im Brandenburger Maßstab und im deutschen Maßstab eine Spitzeneinrichtung mit Spitzenergebnissen.“ Er unterstreicht, was das Cottbuser Herzzentrum auszeichnet: modernste Technologien, weltweit angewandte Verfahren, außergewöhnliche Ergebnisse – und vor allem die Hinwendung zu den Menschen.

Das Pflege- und Ärzteteam das Anästhesiologie begleitet Patienten vor, während und nach der Operation.
SHC/Rasche30 Jahre Sana-Herzzentrum Cottbus bedeuten 30 Jahre Mut, Verantwortung und Herzblut - als Leuchtturm der Herzmedizin, der Leben rettet und Perspektiven schenkt. Und sie sind ein Versprechen für die Zukunft: „Das Sana-Herzzentrum wird auch in den kommenden Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung unseres Landes spielen“, so Dr. Dietmar Woidkte weiter.
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