Anzeige: Wenn der Blutdruck zum Problem wird

Bluthochdruck ist eine stille Gefahr für die Gefäße im gesamten Körper. Oft wird der hohe Blutdruck viel zu spät erkannt, dabei bieten regelmäßige Blutdruckmessungen einen wichtigen Blick auf die Gesundheit der Gefäße im Körper.
bahadirbermekphoto - stock.adobe.comMehr als 30 Millionen Deutsche leiden aktuellen Studien zur Folge an Bluthochdruck. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefkardiologe der Sana Kliniken Niederlausitz rückt die Volkskrankheit Bluthochdruck – in Fachkreisen Hypertonie genannt - in den Mittelpunkt.
Das Ziel ist klar: Das Bewusstsein für die stille Gefahr zu schärfen und die Bedeutung frühzeitiger Diagnose und Behandlung hervorzuheben. Der Experte appelliert an die Bevölkerung, ihre Blutdruckwerte regelmäßig überprüfen zu lassen. „Bluthochdruck ist eine heimtückische Erkrankung, weil sie oft über Jahre hinweg unbemerkt bleibt. Viele Menschen fühlen sich gesund, obwohl ihre Blutdruckwerte erhöht sind“, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck. „Gerade deshalb ist es so wichtig, aktiv zu werden, die eigenen Werte zu kennen und bei Bedarf frühzeitig zu handeln. Prävention ist hier das A und O“, sagt er.
Die stille Gefahr mit schwerwiegenden Folgen
Bluthochdruck entsteht, wenn das Blut dauerhaft mit zu hohem Druck gegen die Arterienwände fließt. Dieser erhöhte Druck belastet nicht nur das Herz, sondern auch die Gefäße und andere Organe. Unbehandelt kann Hypertonie zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Herzinsuffizienz und Augenschäden. „Der ständige Druck auf die Gefäße führt zu Ablagerungen und Verhärtungen, auch Arteriosklerose genannt“, erläutert Prof. Dr. Guido Matschuck. „Dadurch werden die Gefäße enger und das Herz muss stärker arbeiten, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Diese Reaktion des Körpers kann zu einer Vielzahl von Problemen führen.“ Besonders alarmierend sei, dass auch immer mehr junge Menschen betroffen sein können.
Hypertonie bei Kindern und Jugendlichen
In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Bluthochdruck deutlich zugenommen, weiß der Experte. Dies ist vor allem auf veränderte Lebensgewohnheiten zurückzuführen. Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung sind die Hauptursachen. „Wir beobachten immer häufiger Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen“, sagt Prof. Dr. Guido Matschuck besorgt.
„Es ist wichtig, frühzeitig zu intervenieren, um langfristige Schäden zu verhindern. Eltern sollten auf einen gesunden Lebensstil ihrer Kinder achten und regelmäßig den Blutdruck messen lassen.“ Die Diagnose von Bluthochdruck bei Kindern und Jugendlichen erfordert spezielle Messmethoden und die Berücksichtigung altersabhängiger Normwerte. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu minimieren.

Innerhalb weniger Augenblicke lässt sich der Blutdruck feststellen - ganz ohne Schmerzen. Eine Diagnostik, die für Betroffene lebensrettend sein kann.
Merpics - stock.adobe.comRisikofaktoren: Wer besonders gefährdet ist
Verschiedene Faktoren können das Risiko für Bluthochdruck erhöhen. So haben Menschen, in deren Familie bereits Bluthochdruck vorkommt, ein erhöhtes Risiko, selbst daran zu erkranken. Auch das Alter spielt eine Rolle, denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Bluthochdruck, da die Gefäße an Elastizität verlieren. Übergewicht und Adipositas belasten das Herz-Kreislauf-System und erhöhen den Blutdruck zusätzlich.
„Eine ungesunde Ernährung mit viel Salz, gesättigten Fetten und wenig Obst und Gemüse kann ebenfalls den Blutdruck in die Höhe treiben. Bewegungsmangel trägt ebenso dazu bei, während regelmäßige körperliche Aktivität helfen kann, den Blutdruck zu senken“, weiß der Experte zu berichten. Auch Rauchen schädige die Gefäße und erhöhe den Blutdruck. Nicht zuletzt kann auch chronischer Stress den Blutdruck in die Höhe treiben. „Es ist wichtig, die individuellen Risikofaktoren zu kennen und zu versuchen, diese zu minimieren“, betont Prof. Dr. Guido Matschuck. „Ein gesunder Lebensstil ist die beste Prävention gegen Bluthochdruck.“

"Bluthochdruck ist eine heimtückische Erkrankung, weil sie oft über Jahre hinweg unbemerkt bleibt. Viele Menschen fühlen sich gesund, obwohl ihre Blutdruckwerteerhöht sind." Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt Kardiologie
SKN / Steffen RascheExperten-Sprechstunde: Hilfe für Betroffene
Um eine optimale Versorgung von Patienten mit Bluthochdruck zu gewährleisten, bieten die Sana Kliniken Niederlausitz eine spezielle Experten-Sprechstunde an. Niedergelassene Ärzte aus der Region haben die Möglichkeit, Patienten mit komplexen Fällen oder besonderen Fragestellungen vorzustellen. Dies gilt auch für junge Patienten mit Verdacht auf Hypertonie. „Wir möchten eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten fördern und die bestmögliche Therapie entwickeln.“ Die Sprechstunde wird von Kardiologen geleitet, die über spezielle Expertise in der Behandlung von Bluthochdruck verfügen.
Terminvereinbarung
Termine für die Experten-Sprechstunde können unter der Telefonnummer 03573.75-3333 vereinbart werden. Prof. Dr. Matschuck und sein Team stehen Patienten und ärztlichen Kollegen gerne zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und ihnen bei der Behandlung des Bluthochdrucks zu helfen.
Kontakt
Sana Kliniken Niederlausitz
Krankenhausstraße 10
01968 Senftenberg
sana.de/niederlausitz
skn.kardiologie@sana.de
Telefon 03573 . 75 3333