Elf Tote wurden in einem Vorort der Hauptstadt des Bundesstaates, Mérida, entdeckt. Sie waren aufeinandergelegt und mit Decken bedeckt worden. Wie ein Fotograf berichtete, waren einigen der Toten die Beine zusammengebunden worden, eine Leiche war unbekleidet. Ein zwölfter Leichnam lag 70 Kilometer nordöstlich von Mérida in Buctzotz. Im Norden und Süden des Landes tobt seit Jahren ein Drogenkrieg, in dessen Verlauf allein in diesem Jahr 2600 Menschen getötet wurden.
Der Staatsanwalt von Yucatán, José Guzmán, gab bekannt, dass Bewohner der Stadt die Leichen gefunden hätten und dass die Köpfe fehlten. "Wir glauben, dass es sich bei den zwölf Hinrichtungen um einen vereinzelten Zwischenfall handelt und dass es keine gezielte Destabilisierung unseres Staates ist", sagte Guzmán. (AFP/ig)