Darin werden die damaligen Feuerwehren von A wie Ausbildung bis Z wie Zusammenschluß zum DDR-Feuerwehrverband aufgezeigt.

Die gezeigten Gliederungen umfassen die Kreisverwaltung Finsterwalde im Bezirk Cottbus, die Gliederungen der Feuerwehren in der Abteilung F beim Volkspolizei-Kreisamt (VPKA) sowie die Organisation, Unterstellung, Ausbildung, Einsatztätigkeit und Einsatztechnik, Wirkungsbereiche und die Stützpunktfeuerwehren. Auch die Nachrichtenmittel der Freiwilligen Feuerwehren; die zum einheitlichen System der Brandbekämpfung gehörenden betrieblichen Freiwilligen Feuerwehren in der Industrie, Land- und Forstwirtschaft einschließlich Waldbrandbekämpfung mit Agrarflugzeugen werden abgehandelt. Ein großer Teil beschäftigt sich mit der Besonderheit der DDR-Feuerwehren "Brandschutzeinheiten".

Im letzten Teil sind alle sonst noch wichtigen Feuerwehrinformationen enthalten: Feuerwehrspielmannszüge, Dienststellen der NVA und die der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte mit Feuerwehren im Kreisgebiet. Darin spielen auch eine Rolle, die letzte Brandschutzkonferenz im Bezirk Cottbus und die Feuerwehr-Demo der Finsterwalde Wehr zur Nutzung des Hauses der Staatssicherheit als Gerätehaus, sowie das Seminar Ende 1990 an der Landesfeuerwehrschule Saarbrücken zur Information auf die neue "Kommunale" Feuerwehr.

Das zweite historische Sachzeugnis sind zwei verschiedene Festabzeichen. Sie konnten von den beiden Historikern bei einer Arbeitsberatung Ende 2012 in Sachsen erworben werden. Eine davon in den Stadtfarben "blau-gelb", die andere metallfarbig. Beide sind über 80 Jahre alt. Als Beilage konnte auch die Einladung und Programmfolge zum 50-jährigen Bestehen der FF Kirchhain in Verbindung mit dem 8. Verbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Luckau übergeben werden. Gefeiert wurde dieser am 8. und 9. Juni 1929. Nun sind beide Abzeichen an den Ort des Jubiläums zurückgekehrt und stellen einen Teil der Kirchhainer Wehrgeschichte dar.