Zehntausende Menschen rannten in Panik ins Freie. Der Gouverneur rief den Notstand aus.Die US-Erdbebenwarte registrierte im Norden Mexikos und im benachbarten US-Bundesstaat Kalifornien bis Montag mehr als 230 Nachbeben, von denen einige Stärken von mehr als 5,0 erreichten. Vor allem aus der Millionenstadt Mexicali, etwa 60 Kilometer vom Epizentrum entfernt, wurden Schäden an Gebäuden und vereinzelte Brände gemeldet. Ein Parkhaus sei zusammengestürzt. Erdrutsche und Risse in der Fahrbahn machten auch mehrere Fernstraßen in der Region unpassierbar.Ein Mann starb beim Einsturz eines Wohnhauses am Rande von Mexicali. Eine junge Frau sei im Durcheinander von einem Auto überfahren worden, sagte der Leiter des Zivilschutzamtes von Baja California, Alfredo Escobedo. Auch die Strom- und Wasserversorgung sei zeitweise unterbrochen gewesen. Die meisten Menschen wurden durch Splitter zerbrochener Glasscheiben sowie herumfliegende Gegenstände verletzt. dpa/fxe