Die gravierendste Sicherheitslücke eröffnete danach eine von Samsung verwendete Systemerweiterung, mit der komprimierte Dateien auf einer Speicherkarte geöffnet werden können. Dadurch hätten Angreifer Kontakte, Fotos und Mitteilungen ausspionieren können. Auch die E-Mail-App von Samsung habe sich als Schwachstelle erwiesen. Sie ermögliche es laut Google Unbefugten, E-Mails an eine beliebige Adresse weiterzuleiten. Insgesamt spürte das Google-Team elf Sicherheitslücken beim Galaxy S6 Edge auf. Acht davon seien inzwischen von Samsung durch ein Update geschlossen worden, darunter die besonders gravierenden Fehler. Drei Lücken würden erst im Laufe des November beseitigt. Google versucht seit geraumer Zeit, die Sicherheitsstandards bei Android-Smartphones zu verbessern.