Eine Autofahrerin war am Morgen mit ihrem Wagen im schwäbischen Kellmünz unterwegs, als dieser von dem Zug erfasst wurde. Die Frau wurde schwer verletzt und aus ihrem Auto befreit. Bei dem Aufprall entgleiste ein Teil des Zuges, kippte um und landete in einem Vorgarten. Der andere Zugteil blieb nach etwa 50 Metern stehen.

In der Regionalbahn hatten sich rund 50 Fahrgäste aufgehalten. Ein 21 Jahre alter Mann wurde bei dem Unglück aus dem Zug geschleudert. Er hatte ebenso wie ein 52-jähriger Mann schwere Verletzungen erlitten, zehn weitere Fahrgäste wurden leicht verletzt.

Die Ursache des Unfalls an dem Bahnübergang blieb zunächst unklar. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot von Rettungskräften im Einsatz. Die Besatzungen von mehr als 40 Einsatzfahrzeugen von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei sowie vier Hubschrauber versorgten die Verletzten.