Was die Gäste aber entgegneten, war auch nicht ganz ohne. Eine erste Chance der Herzberger brachte nichts, auch drei aufein-anderfolgende Ecken nicht. Dann war es Marco Fitzke, der Fabian Zottmann bediente, und dessen Schuss war für den Torwart nicht festzuhalten. Junior vollendete (18.). Nachdem VfB-Keeper Sebastian Strack die erste wirkliche Gefahr gut parierte, war Herzberg wieder das bestimmende Team. Fitzke scheiterte nach Angriff am Keeper (21.). Besser noch war dessen Parade, als er einen Junior-Freistoß aus dem Angel fischte (33.). Die letzte Chance vor der Pause hatten die 68er, doch Fitzke vergab eine gute Eingabe von Bommel (40.).

Nach der Pause schoss Valentino am kurzen Pfosten vorbei. Dann landete der Ball nach einem Gäste-Konter an der Latte. Germania spielte in der Abwehr kampfstark, im Mittelfeld passsicher, doch Chancen gab es wenige. Im Vorwärtsgang hatte der VfB gute Szenen, doch das große Manko war die Chancenverwertung. So sahen die Zuschauer ohne Übertreibung fünf “dicke Dinger„, die allesamt hätten sitzen müssen. Doch selbst bei Schüssen aus Nahdistanz hielt der beste Mann auf dem Platz, Ruhlands Keeper, die Gäste im Spiel - Daniel Höhne aus zwei Metern, Valentino mehrmals, Manu Richter mit tollem Schuss, Luiz und wieder Richter. Die Gäste blieben zudem stets gefährlich. Selbst in der Nachspielzeit musste Strack sich noch mal richtig lang machen.

Deutlich wird die verbesserte Abwehrarbeit des VfB, woran Neu-Kapitän und Libero Marko Hörster und Sebastian Gericke großen Anteil haben. Nun noch die defensive Mitte verbessern, dann sollte der VfB gut gerüstet sein. red/Stricker