"Wir haben das Glück, dass sich im Vorfeld der ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014 eine Reihe von Wissenschaftlern mit unserem Elbe-Elster-Land beschäftigt", sagt er. Mit Blick auf die Ausstellung im nächsten Jahr laden das Kreismuseum und die Arbeitsgemeinschaft für Heimatgeschichte in Bad Liebenwerda in diesem Jahr zu einer Reihe von Vorträgen ein, die sich mit der frühen Geschichte der Region befassen. Das Symposium macht den Anfang. Eine Fortsetzung gibt es in der Reihe der "Liebenwerdaer Vorträge", die ab März wieder monatlich stattfinden.

Das Symposium beginnt am Samstag, 2. Februar, um 10 Uhr mit einem Beitrag von Dr. Andreas Hanslok. Der Leiter des Weißgerbermuseums in Doberlug-Kirchhain stellt sich der Frage "Dobrilugk und Kirchhain in der frühen Neuzeit - Ackerbürger- oder Handwerkerstädte?" und versucht eine Einordnung zu geben. Es schließt sich Dennis Majewski aus Würzburg an, der sich der Besitzgeschichte des Klosters widmet. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit dem Thema "Die territoriale Politik der Zisterzienserabtei Dobrilugk". Dazu hat er unter anderem den Bestand an Urkunden ausgewertet.

Verwiesen sei darüber hinaus auf den Beitrag von Dr. Michael Lindner vom Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität Berlin, der zum Thema "700 Jahre Elbe-Elster-Land (1312-2012)" geforscht hat. Ob das Nienburger Fragment als Quelle zur früheren Geschichte der Region zwischen Elbe und Elster herangezogen werden kann, versucht Ralf Uschner zu beantworten.

Wer Interesse an der Teilnahme am Symposium hat, meldet sich bitte telefonisch unter 035341 12455 oder per Mail an kreismuseumbadliebenwerda@lkee.de an. Die Teilnahmegebühr beträgt drei Euro.