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Zeißig hat "Appetit auf mehr", der HFC Respekt vorm Bergener "Boxer"

LANDESKLASSE OST LSV Neustadt/Spree – Borea Dresden Nachdem der LSV die ersten beiden Punktspiele verloren hat, kann man von einem Fehlstart sprechen. Am Samstag muss gegen den Aufsteiger Dresden ein Sieg her. Werner Müller / wml1

"Wenn wir Borea in die Knie zwingen wollen, muss unsere Mannschaft als geschlossene Einheit auftreten und alles abrufen", sagt Neustadts Co-Trainer Andreas Born.

SV Zeißig - SG Weixdorf Aufsteiger Zeißig ist hungrig. "Die Mannschaft hat Appetit auf mehr", sagt David Schumacher. "Weixdorf ist aber ein harter Brocken, eine ähnliche Leistung wie gegen Bad Muskau wird nötig sein", ergänzt SVZ-Kapitän Tony Bach.

WESTLAUSITZ-LIGA DJK Blau-Weiß Wittichenau - SV Bautzen Tabellenführer Wittichenau empfängt Bautzen als Tabellenführer mit einer blütenweißen Weste. "Wir müssen aber an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen, um die schwierige Aufgabe gegen den Aufsteiger aus Bautzen erfolgreich lösen zu können", warnt DJK-Trainer Dirk Rettig. "Es wird wieder ein schweres Spiel. Aufsteiger darf man nie unterschätzen", meint auch Alexander Lohan. Nach zwei Partien stehen bislang sechs Punkte und 13:0 Tore zu Buche. Der SV Bautzen hat bislang weder Tor noch Punkt einfahren können und ordnet sich nach zwei Niederlagen auf dem vorletzten Rang ein.

LSV Bergen - Hoyerswerdaer FC Ein weiteres Duell mit unterschiedlichen Vorzeichen steigt in Bergen, wenn das Schlusslicht den Tabellenzweiten empfängt. "Wir möchten auch in Bergen unseren Aufwärtstrend fortsetzen und uns spielerisch weiterhin verbessern", sagt FC-Trainer Enrico Krüger. "Bergen hat zweimal verloren und ist wie ein angeschlagener Boxer sehr gefährlich", meint Krügers Assistent Uwe Neumann.

Auch in Bergen ist man sich der Konstellation bewusst. "Hoyerswerda geht mit zwei Siegen in Folge als Favorit ins Rennen. Wenn wir mutig sind, ist aber mindestens ein Punkt drin und das ist unser Ziel", gibt LSV-Trainer Ricardo Schumann die Marschroute vor. Wie viel Respekt der HFC dennoch vor dem LSV Bergen hat, macht Max Häfner deutlich: "Ich würde uns nicht unbedingt als Favoriten sehen, denn Bergen ist immer noch eine sehr starke Mannschaft, die auf den Einzelpositionen individuell gut besetzt ist. Wobei ich aber den Fehlstart von Bergen nicht nachvollziehen kann. Aus diesem Grunde werden wir vorsichtig agieren und einfach versuchen, das zu spielen, was wir können und möglichst viel aus Bergen mitzunehmen." Zumal Bergen nach der herben 0:7-Klatsche gegen Wittichenau seine Zuschauer wieder versöhnen will.