Und immer noch würden unter den Trümmern vereinzelt Leichen entdeckt. Erst am Mittwoch hatte der Regierungschef die Statistik auf mehr als 200 000 Tote korrigiert von zuvor 170 000. Mehr als 300 000 Menschen seien bei dem Beben am 12. Januar verletzt worden, sagte Bellerive dem Sender weiter. Die meisten hätten inzwischen medizinische Hilfe erhalten. Angesichts der Tatsache, dass schon vor dem Erdbeben in Haiti zahlreiche Menschen obdachlos waren, sei nun davon auszugehen, dass etwa zwei Millionen Haitianer kein festes Dach über dem Kopf hätten. Der arme Karibikstaat zählt insgesamt etwa neun Millionen Einwohner. AFP/pb