Der Sportwagen, das Essen im Sterne-Restaurant oder die Markenjeans: So teuer muss Glück nicht unbedingt sein. Der "Tag der einfachen Freuden" soll darauf aufmerksam machen, dass Glücklichmacher nur wenig oder gar kein Geld kosten müssen. Ursprünglich stammt die Idee aus den USA, seit Jahren machen sich aber auch viele Deutsche über kostenlose Glücksmomente Gedanken. Ein paar subjektive Beispiele:

Supermarkt: Die Schlange ist endlos lang, dabei wollte man nur schnell Milch kaufen. Wenn der Vordermann unvermittelt fragt "Wollen Sie vor?" wird aus dem Nerv- ein Glücksmoment.

Nahverkehr: Die meisten verbinden damit Stress und Kosten, aber auch im öffentlichen Nahverkehr gibt es so manchen Lichtblick: Wenn der Bus einem vor der Nase wegfährt und der Fahrer im letzten Moment doch noch die Tür öffnet. Wenn man in der vollen U-Bahn den letzten Sitzplatz ergattert. Oder wenn man mit einem anderen Fahrgast ein Lächeln austauscht - einfach so.

Kleine Sünden: Diät hin oder her: sich einfach mal das zweite Stück Kuchen gönnen - kleine Sünden machen manchmal Spaß. Geht auch gut: zehn Minuten länger Mittagspause machen. Oder: abends zu lange wachbleiben, weil man sich mit Freunden verquatscht hat.

Freiheit: Kleine Momente der Freiheit sind auch kleine Freuden: Nach der Arbeit nach Hause kommen und sofort in bequemere Kleidung schlüpfen. Am Wochenende zur Werktags-Weckzeit wach werden und sich nochmal umdrehen. Wenn Kinder/Partner/Mitbewohner ausgeflogen sind - und man die Wohnung ausnahmsweise mal für sich allein hat.

Arbeit: Freude am Schreibtisch geht nicht? Geht doch: Wenn die Kollegin/der Kollege überraschend Kuchen mitbringt - oder einen für die selbst gemachten Muffins lobt. Wenn man eine unliebsame Aufgabe viel schneller löst als erwartet.

Kind sein: Einfach mal toben und in einen Stroh-Haufen springen. - kurz wieder Kind sein, ist ziemlich einfaches Glück.

Smiley: Der Amerikaner Harvey Ball zeichnete 1963 für die Werbekampagne einer Versicherung in einem Kreis auf gelbem Grund zwei Punkte und eine geschwungene Linie.

Das Grinsegesicht des Smiley war geboren und wurde in den kommenden Jahrzehnten millionenfach kopiert.