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| 01:28 Uhr

ZAB: Energieregion Lausitz ist goldrichtig

Forst. Erstmals direkt vor Ort haben sich am Montag alle Team- und Regionalleiter der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) in Forst ein Bild von den Potenzialen des Landkreises Spree-Neiße verschafft. Von Beate Möschl

“Wirtschaftsförderung findet in und mit der Region statt. Deshalb ist uns die Präsenz vor Ort und der direkte Austausch über die Chancen und Problemlagen sehr wichtig„, erklärte ZAB-Geschäftsführer Steffen Kammradt nach den ersten Gesprächen. Die ZAB-Tagung war mit einer Vorstellung des Landkreises durch den neuen Landrat Harald Altekrüger (CDU) und einer anschließenden Diskussion mit Altekrüger sowie dem Bürgermeister der Kreisstadt Forst, Dr. Jürgen Goldschmidt (FDP), und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Centrum für Innovation (CIT) GmbH, Rüdiger Albert, eröffnet worden. “Wir haben erörtert, was die CIT GmbH einbringen kann in die Wirtschaftsförderung, um die Region weiter voranzubringen und welche Erwartungen wir an die ZAB haben„, sagte Albert. Wichtig sei, dass die Airportregion Berlin-Brandenburg in der Außendarstellung nicht im Speckgürtel von Berlin ende, sondern bis nach Forst reiche, wo es ein großflächiges, gut erschlossenes Industriegebiet direkt an der europäischen Verkehrsachse Berlin - Wroclaw gibt, das von Schönefeld aus in einer Stunde erreichbar ist, so Albert. Der CIT-Chef und Landrat Harald Altekrüger kündigten an, die Potenziale des Landkreises und der Energieregion Lausitz in das Standortinformationssystem einzubringen, das die Zunkunftsagentur derzeit mit dem Landesamt für Geodaten Brandenburg vorbereitet.

ZAB-Chef Kammradt versprach für 2010 “einige Neuansiedlungs- und Erweiterungsinvestitionen in der Energieregion Lausitz„, ohne Details zu nennen. “Die Gründung der Energieregion war goldrichtig, damit lässt sich Südbrandenburg klar definiert vermarkten„, lobte er. Brandenburg habe überregional Bedeutung gewonnen durch grüne Technologien (Green Tech), wie die Auszeichnung mit dem “Leitstern 2008„ für die Alternativen zur herkömmlichen Energieerzeugung zeigt. “Daran hat die Energieregion Lausitz erheblichen Anteil. Sie wird auch wichtiger Partner beim nächsten Green-Tech-Projekt sein, dem Dialog mit europäischen Nachbarregionen„, so Kammradt.