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Wittichenau landet verdienten Derbysieg

Der Wittichenauer Marcus Thomas, Torschütze zum 2:0, im Duell mit dem Ralbitzer Stanislaw Schuster.
Der Wittichenauer Marcus Thomas, Torschütze zum 2:0, im Duell mit dem Ralbitzer Stanislaw Schuster. FOTO: Werner Müller/wml1
Westlausitzliga. Hoyerswerdaer FC – SV Post Germania Bautzen 4:1 (2:1) Tore: 1:0 Lanzky (18.); 2:0 Treziak (20. Werner Müller / wml1

); 2:1 Schulze (43.); 3:1 Schönach (70.); 4:1 Maywald (78.); SR: Liebner; Zuschauer: 55; HFC: Al Jakobi, Kubaink, Schön, Gaede, Dieser (69. Holz), Lanzky (76. Maywald), Treziak (69. Kratschmer), Schönach, Hausding, Häfner, Heinze.

Die Hoyerswerdaer kamen recht gut in die Partie. In der 18. Minute war es dann so weit. Paul Hausding bekam den Ball und bediente mustergültig Erik Lanzky und der konnte zum 1:0 einnetzen. Knapp zwei Minuten später wusch Hoyerswerda scharf nach. Rudolf Dieser erkämpfte sich den Ball und überließ Robert Treziak den Ball, der mit straffem Schuss in der 20. Minute auf 2:0 erhöhen konnte. In der 43. Minute gelang Oliver Schulze nach einer Ecke der 1:2-Anschluss. In der zweiten Halbzeit begann Hoyerswerda furios. Gleich in der 46. Minute ergab sich eine Riesenchance für Robert Treziak. Jedoch er Bautzener Tormann Marcel Günther konnte parieren. Nun gab es eine kleine Flaute in den Hoyerswerdaer Reihen. In der 70. Minute brachte David Schön einen Freistoß in den Strafraum, den Toni Schönach zum 3:1 vollendete. In der 78. Minute reagierte Kevin Gaede am schnellsten und überlief die Abwehr und legte den Ball auf den kurz vorher eingewechselten Felix Maywald quer in den Strafraum, der das 4:1 erzielte. "Das war ein verdienter Sieg von uns. Nach der schmerzlichen Niederlage in Bergen hat die Mannschaft Zeichen gesetzt und die letzten zwei Spiele gewonnen. So wollen wir weitermachen", sagte HFC-Trainer Enrico Krüger.

DJK Blau Weiß Wittichenau - DJK Sokol Ralbitz 3:0 (1:0) Tore: 1:0 Kubaink (25.); 2:0 Thomas (66.); 3:0 Pfennig (75.); Schiedsrichter: Mollinger; Zuschauer: 143; DJK: Adler, Pohl, Lohan, Korch, Sauer, Schapals, Thomas (72.Pfennig), Rettig, Bergmann. Graf (56. Wittek), Kubaink.

In der 25. Minute gingen die Wittichenauer durch Norbert Kubaink in Führung. Bis zur Halbzeitpause hatten sie dann gute Möglichkeiten, das Ergebnis noch höher zu schrauben. In der zweiten Halbzeit begann das Spiel sehr ausgeglichen. Ralbitz versuchte nun mehr zu machen und intensiver zu spielen. Aber die Wittichenauer ließen keine Tormöglichkeiten zu. Ab der 60. Minute gaben die Wittichenauer noch einmal Vollgas, kamen besser ins Spiel und hatten eine Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten. Marcus Thomas nutze ein Fehlabspiel der Ralbitzer in der 66. Minute aus und erhöhte auf 2:0. Nach einem Konter über Norbert Kubaink, der auf Jan Pfennig quer spielte, konnte Letzterer in der 75. Minute zum entscheidenden 3:0 vollenden. "Das war ein hochverdienter Derbysieg, der auch in der Höhe in Ordnung geht. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen", so DJK-Trainer Dirk Rettig.

LSV Bergen 1990 - SV 1922 Radibor 2:2 (1:1) Tore: 1:0 Koark (15.); 1:1 Püschel (ET 24.); 1:2 Zimmermann (81.); 2:2 Perlitz (84.); SR: Liebner; Zuschauer: 95, Bergen: Weidauer, Püschel, Marchl, Herrmann, Helling (77. Hiller), Perlitz, Scholz, Richter (77. Friedrich), Pohl, Koark, Herrmann-Heber (70. Braune)

Nach elf Minuten zirkelte Stefan Koark das Spielgerät sehenswert zum 1:0 in die Maschen. Ein Ballverlust in Radibors Hälfte führte zum überraschenden Ausgleich, als ein Bergener Verteidiger eine Hereingabe ins eigene Tor beförderte. Nach dem Seitenwechsel wirkte Bergen schläfrig und so kam der Gast immer besser in die Partie. Erste Chancen ließ der Neuaufsteiger noch liegen, ehe es in der 81. Minute zum 1:2 kam. Keine drei Minuten später flutschte der Ball aus den Händen von Radibors Torhüter, der ansonsten sehr gut agierte. Das Leder fiel vor die Füße von Niels Perlitz, der per Lupfer zum 2:2-Ausgleich traf. "Wir waren spielerisch besser, aber uns wurde durch die robuste Spielweise der Radiborer der Zahn gezogen", so LSV-Trainer Ricardo Schumann.