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Wittichenau lässt Bergen keine Chance

Grund zum Jubeln gab es für die Spieler von Blau-Weiß Wittichenau beim 7:0 in Bergen reichlich.
Grund zum Jubeln gab es für die Spieler von Blau-Weiß Wittichenau beim 7:0 in Bergen reichlich. FOTO: Werner Müller/wml1
Kreisoberliga Westlausitz. LSV Bergen – DJK Blau Weiß Wittichenau 0:7 (0:3). Das war seit der Kreisoberligazugehörigkeit die höchste Heimniederlage für den LSV Bergen. Werner Müller / wml1

Wittichenau war in allen Belangen besser und spritziger, bissiger in den Zweikämpfen. "Das war heute eine totale Katastrophe. Wittichenau ist klar der gerechte Sieger auch in der Höhe", so LSV-Trainer Ricardo Schumann. Vor allem als die Wittichenauer in der zweiten Halbzeit das Spieltempo erhöhten, wurde die Überlegenheit der Gäste deutlich. Nachdem Marcus Thomas früh die Führung erzielte (7.), erhöhte Norbert Kubaink per Doppelschlag auf 3:0 (54./62.). In der 68. und 74. Minute legte Christoph Rettig nach. Und dann traf Marcus Thomas noch einmal doppelt (78., 79.). "Wir waren sehr gut eingestellt, der Sieg war absolut verdient", so das Fazit von BW-Spieler Frank Wittek. "Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Großes Kompliment an alle", ergänzte Christoph Rettig. "Es war von der ersten bis zur letzten Minute eine beeindruckende Mannschaftsleistung von uns. Jetzt gilt es, das Ergebnis richtig einzuordnen und die nächste Aufgabe mit der gleichen Konzentration anzugehen", so Dirk Rettig, Trainer der Gäste. "Für uns war es eine Demütigung", sagte hingegen Patrick Scholz vom LSV Bergen.

LSV Bergen spielte mit: Peter Wislaug, Andreas Jordan, Marco Helling (66. Erik Friedrich), Tobias Passeck (66. Danny Püschel), Patrick Scholz, Robby Hiller, Stefan Koark, Alexander Marchl, Steffen Kloß, David Pohl, Christoph Richter

DJK Blau Weiß Wittichenau spielte mit: Christian Adler, Benjamin Pohl, Alexander Lohan, Martin Sauer, Tino Schapals, Frank Wittek (78. John-Pascal Streicher), Marcus Thomas (86. Felix Brückner), Christoph Rettig, Maik Nicolaides, Steve Bergmann, Norbert Kubaink,

Hoyerswerdaer FC - SG Wilthen 3:1 (0:0). Die erste Chance hatte der Gastgeber nach zehn Minuten. Doch Erik Lanzky schoss aus 12 Metern über das Tor. Dann plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Aktionen vor sich hin. Ab der 30. Minute wurden die Hoyerswerdaer stärker und drückten die Gäste aus Wilthen in ihre Hälfte. In der 40. Minute hatte Erik Lanzky die nächste Chance. Aber sein Ball ging erneut über das Tor. Eine Minute später vergaben die Gäste nach einem Eckball ebenfalls die Chance zur Führung. In der zweiten Halbzeit dauerte es fünf Minuten, ehe Rudolf Dieser für die erste gefährliche Aktion der Gastgeber sorgte. Doch sein Schuss nach einer Ecke ging knapp am langen Pfosten vorbei. Zwei Minuten später marschierte Kevin Gaede allein aufs Tor, schoss aus spitzem Winkel, der Ball wurde noch abgefälscht und es stand 1:0 für Hoyerswerda. Nach einer Stunde Spielzeit dann Glück für den Gastgeber. Ein Freistoß der Gäste landete an der Latte. Wilthen machte jetzt mehr fürs Spiel, dadurch boten sich Hoyerswerda mehr Räume. Das nutzte der HFC nach 74 Minuten nach einem Konter aus. Max Häfner erzielte mit einem straffen Schuss das 2:0. In der 76. Minute sah Mario Herzog nach Tätlichkeit an Kevin Kratschmer die Ampelkarte. In der 83. Minute zeigte aus einer vollkommen unübersichtlichen Situation heraus der Schiri auf den Punkt. Martin Golbs verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1-Anschlusstreffer. Doch nur zwei Minuten später stellte der kurz zuvor eingewechselte Felix Maywald mit dem 3:1-Treffer den alten Abstand wieder her.

"Wir sind relativ spät in die Partie reingekommen, hatten 70 Prozent Ballbesitz, konnten daraus aber nicht so richtig Vorteile ziehen", bilanzierte Toni Schönach. "Jetzt gilt es, die Fehler auszumerzen, denn nächste Woche in Bergen treffen wir auf einen Gegner, der mit uns auf Augenhöhe ist", ergänzte er.

Hoyerswerdaer FC spielte mit: Dominik Krüger, Nico Kubaink, David Schön, Kevin Gaede, Rudolf Dieser (62. Jon Paul Holz), Erik Lanzky, Kevin Kratschmer, Robert Treziak (73. Felix Maywald), Toni Schönach, Paul Hausding (62. Max Häfner), Christopher Heinze