Dieser könne die Stärke der Eruption erreichen, die im Jahr 79 nach Christus die römische Stadt Pompeji zerstört hatte, und heute 700 000 Menschen in Gefahr bringen, schrieben französische und italienische Geologen in einem gestern veröffentlichten Artikel im Fachblatt „Nature“. Sie forderten dringend eine Untersuchung des Vulkans.
Es sei „von höchster Wichtigkeit“, das Magma, das sich in acht bis neun Kilometer Tiefe befinde, zu analysieren, hieß es. „Wenn es dem ähnelt, das die Eruption von Pompeji erzeugt hat, kann man in Zukunft von einer äußerst explosiven und folglich gefährlichen Eruption ausgehen.“
Wenn das Magma dagegen in seiner Zusammensetzung eher basaltartig sei, würde ein Ausbruch „deutlich weniger schwere Schäden hervorrufen“, erklärte Mitautor Bruno Scaillet, Forscher am Institut für Geowissenschaften im französischen Orléans.
Pompeji war am 24. August 79 mit 12 000 bis 15 000 Einwohnern völlig verschüttet worden. Die Ausgrabungsstätte gehört heute zum Unesco-Weltkulturerbe. (AFP/ta)