Neben dem Lausitzer Wald bewerben sich das Zittauer Gebirge, der Schönbuch in Baden Württemberg und der Steigerwald in Bayern um den Titel. Die Abstimmung erfolgt im Internet.

Die Interessengemeinschaft Freie Lieberoser Heide begrüßt die Nominierung für den Wettbewerb. "Eine Wahl zum Wald des Jahres wäre nicht nur ein Imagegewinn für die Region", sagte René Sonke aus Preilack-Turnow. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft sieht in einer möglichen Auszeichnung die Würdigung einer hervorragenden Arbeit der Forstleute für dieses Gebiet. Es ist gekennzeichnet durch sandige, nährstoffarme Böden und eine jahrzehntelange militärische Nutzung. Geplant und begonnen war seinerzeit ein Schießplatz der Waffen-SS (Schießplatz Kurmark), der später vor den sowjetischen Streitkräften erweitert und als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Zu allen Zeiten haben Förster die Wälder bewirtschaftet. Nunmehr lassen die Förster des Landesbetriebes rund 40 000 Festmeter Holz einschlagen.

Die Abstimmung:

www.waldgebiet-des-jahres.de