In London und Südengland regnete es in 24 Stunden so viel wie sonst im ganzen Februar. Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern legte in Paris den Flugverkehr lahm. Auch in der Schweiz behinderten schwere Sturmböen vor allem den Flugverkehr. In Teilen Deutschlands hat ein erneuter Wintereinbruch am Dienstagmorgen zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen geführt. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Auf schneebedeckten Straßen kam der Schwerlastverkehr größtenteils zum Erliegen. Lastzüge blockierten Fahrspuren. In Baden-Württemberg verursachte das Sturmtief "Quinten" zahlreiche Schäden. Landesweit mussten mehrere Straßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden, teilte das Innenministerium mit. Dächer wurden abgedeckt, parkende Autos durch herabfallende Äste und Ziegel beschädigt. Auf dem höchsten Berg im Land, dem Feldberg im Südschwarzwald, wurden Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 166 Kilometern pro Stunde gemessen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. dpa/ig