Darüber informiert die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Motten kommen durch offene Fenster, Ritzen oder Spalten ins Haus und legen ihre Eier bevorzugt in dunkle Ecken. Tipps zum Schutz der Kleidung: Kleidungsstücke, Decken und Ähnliches aus Wolle oder mit Wollanteil sollten vor dem Einlagern gewaschen, in Zeitungspapier oder Leinen eingeschlagen und in gut schließenden Papierbeuteln, Kleidersäcken oder Bettbezügen aufbewahrt werden. Selten benutzte Kleidung, Felle, Decken oder Wandteppiche regelmäßig ausklopfen, auslüften und in die Sonne legen. Fliegennetze an Fenstern und Balkontüren verhindern den Zuflug von Motten. Vorbeugend gegen Motten können Naturprodukte mit ätherischen Ölen verwendet werden. Lavendel, Zedernholz oder Walnussblätter eignen sich. Beim Kauf von Mottenbekämpfungsmitteln sollte auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Bei Kleidermotten werden häufig Produkte mit chemisch-synthetischen Wirkstoffen mit den Aufschriften "Lavendelduft" oder "Zedernduft" beworben, sodass der Eindruck entsteht, es handele sich um Mittel mit natürlicher Wirkung. pm/han