Oberfranken, Thüringer Wald, Vogtland und Westerzgebirge in Sachsen hätten den meisten Schnee abbekommen, sagte Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Morgen. Auch der Brocken im Harz zeigte sich in Weiß. Streudienste rückten aus, größere Unfälle gab es nicht.

"Dass es teilweise bis ins Flachland schneit, haben wir nicht alle Jahre", sagte Herold. Neuen Schnee erwarten die Meteorologen aber zumindest in den Niederungen nicht. Die nächsten Tage werden nasskalt bei bis zu zwölf Grad tagsüber, nachts kann es leichten Frost geben. Schuld am frühen Wintereinbruch ist ein Höhentief, gefüllt mit Luft aus der grönländischen Arktis. Es werde auch in den kommenden Tagen für Niederschlag sorgen -

im höheren Bergland könne auch Schnee dabei sein, sagt der DWD voraus.