Der Mann aus Wiesbaden hatte am Samstagabend mitten auf der A3 bei Idstein gewendet. Bei dem anschließenden Crash kam ein 56-Jähriger aus Duisburg ums Leben. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos starb noch an der Unfallstelle. Die 54-jährige Frau und der 17-jährige Sohn des Mannes wurden schwer verletzt. Vier weitere Fahrzeuge wurden in den Unfall verwickelt. Auch in Bayern und Thüringen verursachten Geisterfahrer schwere Unfälle. Im Unterallgäu starben zwei Menschen.

Die Suche nach dem Geisterfahrer in Hessen, an der auch die Besatzung eines Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligt war, verlief zunächst erfolglos. Der Mann war nach dem Unfall zu Fuß geflohen.

Nachdem er sich am Sonntag auf einer Polizeiwache in Frankfurt gestellt hatte, kam er in eine Klinik. Er habe sich bei dem Unfall „relativ schwer verletzt“, sagte ein Polizeisprecher.

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In Bayern kamen am Sonntag bei einem Unfall mit einem Falschfahrer auf der Autobahn München-Lindau (A96) zwei Menschen ums Leben. Wie die Polizei in Kempten mitteilte, rammte der 82 Jahre alte Geisterfahrer bei Erkheim frontal das Auto einer 49-Jährigen.