Nur bei einem wichtigen Grund, wie etwa bei Krankheit, dürfen sie die Prüfung nachholen.

Entscheidend sei nach ständiger Rechtsprechung, dass die Prüflinge alles getan haben, was zumutbar ist, um zum Termin zu erscheinen. Die Grenzen sind damit eng gesteckt: Selbst die Geburt des eigenen Kindes entschuldige bei einem männlichen Auszubildenden nicht in jedem Fall, der Prüfung fernzubleiben. Der werdende Vater könne allenfalls damit argumentieren, dass er als Geburtshelfer unabkömmlich gewesen sei.

Wer bei einer Prüfung durchgefallen ist, hat der Meldung nach anschließend noch zwei Wiederholungsversuche.