„Man kann das Geld aber sofort wieder auf sein Girokonto einzahlen“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das geht auch, wenn das Girokonto von einem anderen Institut geführt wird als das aufgelöste Sparbuch.

Grundsätzlich sei es möglich, bei einer Bank Geld auf ein Konto bei einer anderen Bank einzuzahlen. Diese Dienstleistung sei jedoch nicht umsonst. Bei mehreren Zehntausend Euro werden dabei im Einzelfall mehr als 100 Euro an Gebühren fällig.

Alternativ könnten Kunden fragen, ob das Guthaben auf ein Girokonto ihrer Hausbank überwiesen werden kann. „Technisch ist das möglich“, sagt Nauhauser. Rechtlich verpflichtet sei das Institut nicht.