Es sei dann Sache des Versicherten, das Gegenteil zu beweisen (Az.: 9 U 157/07).
Das Gericht wies in dem Fall die Klage eines Fahrzeugbesitzers gegen seine Versicherung ab. Der Mann behauptete, sein Wagen sei gestohlen worden. In der Schadensanzeige gab er die Laufleistung mit 87 000 Kilometern an. Später nannte er 106 000 Kilometer - daraufhin verweigerte die Versicherung die Zahlung. Das Gericht gab dem Unternehmen Recht: Wegen der widersprüchlichen Angaben bestehe der Verdacht des versuchten Versicherungsbetrugs. Diesen habe der Kläger im Lauf des Verfahrens nicht ausräumen können. (dpa/eb)