Dabei gibt das Endergebnis nicht annähernd den Verlauf wieder, das die krankheitsbedingt dezimierten White Devils über lange Zeit sogar anführten. "Die Devils haben das Optimum rausgeholt und super gespielt", so Gästetrainer Opitz.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts holten sich die Lausitzer nach einem Drei-Punkt-Wurf von Felix Neumann erstmals die Führung. Zur Pause lagen die Devils mit 48:43 vorn. Dank sehr guter Defense gelang es, den Vorsprung im nächsten Viertel bis auf acht Punkte auszubauen (62:54). Das Spiel entschied sich erst in den letzten zwei Minuten. Wieder führten die Cottbuser mit 79:77. Doch nun machten sich der Kräfteverschleiß bemerkbar und die Folgen eines penibel pfeifenden Schiedsrichterpaares. Kurz nacheinander mussten Neumann, der ein hervorragendes Spiel gemacht hatte (24 Punkte, 14 Rebounds) und Terence Billups mit je fünf Fouls das Feld verlassen. Aschersleben nutzte dies und punktete zum Endstand.

Trainer Steven Herfurth war sehr zufrieden: "Wir haben unfassbar gut Basketball gespielt und Aschersleben zu schwierigen Würfen gezwungen." Am kommenden Samstag treffen die White Devils auf Königs Wusterhausen. "Das wird ein schwieriges Spiel, aber machbar", so Herfurth, der dann wieder mit einem besser besetzten Team rechnet. Das nächste Heimspiel (gegen Hannover) gibt es diesmal an einem Samstag (8. November) in Sandow.