Der Wettbewerb, zu dem Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) alle Schulen Brandenburgs aufgerufen hat, dreht sich um die Computersimulation Ecopolicy. Darin lenken Schüler das fiktive Land Kybernetien in einer komplexen Simulation und können so beweisen, dass sie zu vernetztem, systematischem Denken in der Lage sind. Faktoren wie Produktion, Sanierung, Lebensqualität und Aufklärung gilt es zu steuern und zu kontrollieren. Mehr als 90 000 Jugendliche der Klassen sieben bis zehn haben in den vergangenen Jahren bereits an dem Wettbewerb teilgenommen. Nun werden bei Ausscheiden die Vertreter Brandenburgs gesucht, die das Land beim Bundeswettbewerb vertreten. Bisher haben sich zwar 40 Schulen angemeldet, allerdings erst zwei aus Südbrandenburg (Lübben und Schwarzheide). Aus dem Elbe-Elster-Kreis hat sich noch kein Schulteam gefunden. Deshalb bieten die Initiatoren jetzt ein Exklusivangebot für die hiesigen Schulen. Koordinator Hans-Werner Hansen hat sich bereiterklärt, Lehrer vor Ort in die Nutzung des Programms einzuführen, um Schülern auch kurzfristig noch die Teilnahme zu ermöglichen. Denn bereits Anfang Mai steht der Regionalentscheid in Schwarzheide an. "Jetzt einzusteigen, ist noch problemlos möglich", so Hansen. "Der Aufwand für die Installation der Software und die Betreuung der Schülerteams ist relativ gering", wirbt auch Schirmherr Platzeck noch einmal um Unterstützung. Schüler könnten zu dritt auch neben dem Unterricht an dem Projekt arbeiten. Der Motivationsfaktor sei hoch und die Ergebnisse ließen sich gut in Teamsitzungen zusammenführen. red/bobSchulen oder Lehrer, die Interesse an der Ecoplicyade haben, können sich bei Projektkoordinator Hans-Werner Hansen melden. Telefon: 0151 15696492. Infos gibt es auch im Internet unter: www.ecopolicyade.info.