Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Die Kosten für die Beseitigung des Wespennestes muss der Vermieter tragen. Er kann diese nicht als Betriebskosten auf die Mieter abwälzen.

Nur wenn von den Wespen eine erhebliche Gefahr ausgeht, kann der Mieter selbst die Feuerwehr oder einen Kammerjäger beauftragen, ohne den Vermieter zuvor zu benachrichtigen. Die Kosten hierfür kann der Dienstleister dem Vermieter in Rechnung stellen. Allerdings gilt das nur dann, wenn die anfallenden Kosten im Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr angemessen sind. Sind sie unverhältnismäßig, bleibt der Mieter auf den Kosten sitzen.