Demnach muss der Versicherer nur dann zahlen, wenn der Versicherte während der Arbeitsunfähigkeit gänzlich untätig ist (Az.: IV ZR 129/06). Im verhandelten Fall ging es um einen Architekten, der krankheitsbedingt keine körperliche Arbeit verrichten konnte. Da die Versicherung an seiner Arbeitsunfähigkeit zweifelte, engagierte sie ein Unternehmen, dessen Mitarbeiter dem Architekten zum Schein einen Auftrag in Aussicht stellte. Daraufhin kam es zu einem Telefongespräch und drei Treffen der beiden. Das reichte bereits aus, um den Anspruch auf Krankentagegeld-Zahlung zu verwirken, so der DAV. (dpa/eb)