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| 01:32 Uhr

Wer kann diese Frauen stoppen?

Cottbus. Mit einer beeindruckenden Erfolgsserie bestimmen die Frauen des SV Energie Cottbus das Geschehen in der Volleyball-Regionallliga Nord-Ost. Das Team kommt mit den Erfolgen aus der Vorsaison auf 19 Siege in Folge. Von Jan Augustin

Mit einem 3:0-Auswärtserfolg ist diese Serie auch am vergangenen Wochenende nicht gerissen. Leidtragender Verein war der Berlin-Brandenburger SC.

Cottbus reiste nur mit neun Spielerinnen nach Berlin. Der erste Satz war deshalb auch hart umkämpft und wurde erst in der Endphase nach guter Zuspielleistung von Spielführerin Stephanie Szerement zu Gunsten von Energie entschieden.

Der zweite Satz bereitete weniger Schwierigkeiten. Mit dem 15:6 erspielten die Energie-Frauen eine komfortable Führung. Einen guten Eindruck hinterließ die eingewechselte Nachwuchszuspielerin Marie Springer. Zur Belohnung durfte sie auch durchspielen.

Auch im dritten Satz führte Energie mit 18:13. Zwar verlor die Mannschaft aus Cottbus nach dem Wechsel der Angriffsformation für kurze Zeit die Konzentration. Der 3:0-Sieg war am Ende aber ungefährdet und hochverdient. Herausragende Spielerinnen in Berlin waren Juliane Plepp und Claudia Bläsner.

Nach nunmehr 19 Siegen in Folge (mit Vorsaion) ist der SV Energie Cottbus Erster der Regionalliga Nord-Ost. Die Frauen um Trainer Markus Crüger beeindrucken nach dem achten Spieltag mit dieser Bilanz: 24:6 Sätze und 16:0 Punkte.

Am 4. Dezember erwartet Energie die zweite Mannschaft des SC Potsdam. Die Potsdamerinnen belegen hinter Cottbus den zweiten Platz und verloren nur ihre beiden Partien gegen SG Rotation Prenzlauer Berg II. Das letzte Heimspiel in diesem Jahr wird im Niedersorbischen Gymnasium um 19 Uhr angepfiffen. Coach Markus Crüger erwartet das schwerste Spiel der Saison und hofft auf eine gut gefüllte Halle: “Die Unterstützung unserer Fans ist deshalb ganz wichtig.„

Zum Thema:
Das Trainerteam des SV Energie CottbusSeit dieser Saison ergänzt Physiotherapeutin Manuela Frenzel das Trainerteam Markus Crüger und Steffen Sindermann. Manuela Frenzel beherrscht nicht nur die klassische Physiotherapie, als anerkannte Osteopathin und Kinesiologin halte sie die Spielerinnen “mit goldenen Händen fit„, schwärmt Cheftrainer Crüger.