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Wenn dem Körper Eisen fehlt

Berlin. Müdigkeit und Antriebslosigkeit deuten mitunter auf einen Eisenmangel hin. Auch blasse, trockene Haut, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Kurzatmigkeit können Anzeichen dafür sein. dpa

Darauf weist die Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 1. April 2015) hin. Risikogruppen für Eisenmangel sind vor allem Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase sowie Schwangere und Frauen, die stillen.

Einige Ernährungstipps können helfen, einem Eisenmangel zu begegnen. So enthalten zum Beispiel Kaffee und schwarzer Tee Tanninen die die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung hemmen. Wer unter einem Eisenmangel leidet, sollte daher erst rund zwei Stunden nach einer Mahlzeit zu Kaffee oder schwarzem Tee greifen.

Auch Kakao und Schokolade sind mit Vorsicht zu genießen: Denn im Kakao steckt Oxalat - es schränkt die Aufnahme von Eisen im Darm ein. Ähnlich ist es bei Vollkorn- und Sojaprodukten sowie Mais und Reis: Sie enthalten Phytinsäure, die mit Eisen Verbindungen bildet, die der Körper nicht aufnehmen kann. Das Einweichen von Getreide und Hülsenfrüchten reduziert den Gehalt an Phytinsäure.

Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen. So können Menschen mit Eisenmangel die Mahlzeit etwa mit einem Obstsalat ergänzen. Ebenso hilfreich ist es, wenn Betroffene ein Glas Orangen- oder Sanddornsaft nach dem Essen trinken.