Das Festival sei nach wie vor defizitär und müsse privat ausgeglichen werden, teilte der Veranstalter mit. Bei einer besseren finanziellen Ausstattung könnte es dauerhaft ein kulturelles Aushängeschild von Dresden bleiben und in die erste Reihe der deutschen Jazzfestivals aufsteigen, hieß es. Bleibe aber die Lage so prekär wie bisher, müsse man weitere einschneidende Maßnahmen zur Konsolidierung ergreifen. In diesem Jahr kamen zu 24 Konzerten etwa 7000 Besucher.

Laut Veranstalter lag die Auslastung bei 91 Prozent. Das Programm war im Vergleich zu 2012 aus Kostengründen schon reduziert worden.

Semperoper-Tänzer auf Kalender

Der Semperoper Ballett Kalender 2014 ist da. Er zeigt die Balletttänzer des Ensembles an bekannten Dresdner Orten. Die Motive hat der amerikanischen Fotografin Ian Whalen arrangiert. Sie stellt die professionellen Tänzer unterschiedlicher Herkunft den typischen Orten ihrer Wahlheimat Dresden gegenüber. Es entsteht eine kontrastreicher Inszenierung aus Bewegung und Stillstand, Mensch und Architektur. Den Wandkalender mit Schwarz-Weiß-Fotografien im Format DIN A2 ist für 24,95 Euro erhältlich an der Vorverkaufsstelle von Semperoper Erleben in der Schinkelwache, Theaterplatz 2, sowie im Opernshop in der Semperoper.

Monika Maron im Festspielhaus

Innerhalb der Reihe "Empört Euch! Der Schriftsteller als moralische Instanz" lädt das Festspielhaus Hellerau zu fünf Matineen verschiedene Autoren ein. Am morgigen Sonntag ist Monika Maron mit ihrem "Zwischenspiel" zu Gast. Es moderiert Susanne Dagen.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung des Neuen Sächsischen Kunstverein mit Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaat Sachsen kostet acht, ermäßigt vier Euro.