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Weißwasseraner Ringer mit Kampfgeist

Mit einem Auswärtskampf bei der Wettkampfgemeinschaft Lugau/Thalheim starteten die Weißwasseraner Nachwuchsringer in die diesjährige Mannschaftssaison.
Mit einem Auswärtskampf bei der Wettkampfgemeinschaft Lugau/Thalheim starteten die Weißwasseraner Nachwuchsringer in die diesjährige Mannschaftssaison. FOTO: Guido Paulig
Weißwasser. Mit einem Auswärtskampf bei der Wettkampfgemeinschaft Lugau/Thalheim starteten die Weißwasseraner Nachwuchsringer in die diesjährige Mannschaftssaison. Die Gastgeber zählen in diesem Jahr zu den großen Favoriten im Kampf um den Meistertitel in der Jugendliga Mitteldeutschland. Guido Paulig

Dies ist bei den Weißwasseranern anders, denn sie starten als einziges Team in diesem Jahr nicht als Wettkampfgemeinschaft.

Somit gingen die jungen Lausitzer Kämpfer doch als klarer Außenseiter in diesen Kampf. Was die Jungs dann auf der Matte zeigten, war allerdings sehr beachtlich und am Ende stand zwar eine 12:27-Niederlage, welche aber in der Deutlichkeit etwas täuscht.

Als offiziell erster Kämpfer in dieser Saison ging Norwin Serwecinski auf die Matte. In der Klasse bis 28 Kilogramm hatte er es mit dem Thalheimer Rafael Bohn zu tun. Norwin merkte man in seinem ersten Mannschaftskampf doch ein wenig die fehlende Erfahrung an und er musste sich seinem Kontrahenten geschlagen geben. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte dann Hauke Richter, der seinen Gegner nach 24 Sekunden auf dessen Schulter legen konnte. Danach konnten die Gastgeber drei Kämpfe in Folge gewinnen, aber Manuel Drogoin, Justin Tewellis und Rene Döring zeigten doch ein großes Kämpferherz.

Im weiteren Kampfverlauf konnten Lucas Söll und Ricco Tewellis ihre Kämpfe sicher vorzeitig gewinnen, wogegen sich Jonathan Schöne, Janis Thomas und Tony Lehmann geschlagen geben mussten.

Allen eingesetzten Sportlern wurde von den mitgereisten Betreuern bescheinigt, auf der Matte einen großen Kampfgeist gezeigt und sich auch in schier aussichtslosen Situationen noch gegen die drohende Niederlage gewehrt zu haben. Mit dieser Einstellung ist den Weißwasseranern in dieser Saison sicherlich noch einiges zuzutrauen.