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Weißwasser mit starkem Auftritt nach langer Pause

Fußball-Kreisoberliga Oberlausitz. VfB Weißwasser 1909 - SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 3:1 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Beil (28. bls1

,33.), 3:0 Buder (74.), 3:1 Herrmann (89.), SR: Oliver Seib (Holtendorfer SV), Zuschauer: 105, VfB Weißwasser 1909: Knobel - Balko (61. Bens), Wiesner, Tzschacksch, Buder, Seeber, Radestock, Pötzsch, Lukschanderl (76. Scheiermann), Beil, Kleinfeld

Der VfB Weißwasser wurde seiner Favoritenrolle bereits in Halbzeit eins gerecht. Das Team setzte die Gäste dauerhaft unter Druck und zwang sie so zu Fehlern. Besonders die langen Bälle über außen und die Diagonalpässe stachen immer wieder und sorgten für schnelle und gefährliche Angriffszüge. Hinzu kamen die vielen gewonnenen Zweikämpfe, die den Druck überhaupt erst zuließen. Die Organisation der Abwehr oblag Tom Wiesner, der das mit Hilfe von Robert Balko und seiner Außen Gino Kleinfeld und Martin Tzschacksch unaufgeregt erledigte. Das Mittelfeld überbrückte immer wieder Eric Pötzsch und Toni Seeber, die ihrerseits Akzente setzen konnten. Vorn stach Doppeltorschütze Stefan Beil, der auf die langen Bälle der beiden schnellen Außen Markus Radestock und Nico Lukschanderl wartete oder auch von Axel Buder bedient wurde und sich immer wieder durchzusetzen verstand. In den letzten Spielminuten der ersten Hälfte allerdings brannte nicht nur einmal die Alarmglocke im VfB-Strafraum, hier erwies sich Keeper Steven Knobel als der sichere Rückhalt.

In der zweiten Halbzeit schraubten die Gastgeber einen Gang runter und die Blau-Weißen erspielten sich weitere Chancen, ließen es aber an der Genauigkeit mangeln. So flüssig wie in der ersten Hälfte lief mit zunehmender Zeit der VfB-Ball nicht mehr. Der Sieg geriet aber auch nie in Gefahr. Mit dieser Vorstellung stiegen die Kicker vom Turnerheim nach der langen Pause stark ins Ligageschehen ein und haben am nächsten Wochenende den diesmal gleichfalls erfolgreichen FSV Kemnitz auswärts vor der Brust.