Für drei Tage öffnete am Wochenende der Spremberger Weihnachtsmarkt in tollem Lichterglanz. In der Adventszeit lauern besonders schon die Sammler, die seit Jahren die Glühweintassen mit besonderen Motiven der Stadt daheim zusammenstellen.

540 Weihnachtsmarkttassen bestellt

In diesem Jahr erschien die 19. Tasse, die mit dem Aufdruck des sanierten Spremberger Krankenhauses versehen wurde. Das Haus kann in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken. „Seit 2001 erscheint diese Weihnachtstasse mit auserwählten Spremberger Gebäuden und Einrichtungen“, erzählt Toralf Hasse, Vorsitzender des City-Werberings. „Es sind immer historische Gebäude, die jeweils auf ein Jubiläum zurückblicken können.“

In diesem Jahr wurden 540 Tassen bestellt, die seit dem ersten Lichterfest an den sechs Glühweinstationen zu haben sind. „Die 20. Tasse soll auf jeden Fall im nächsten Jahr auf den Markt kommen, das ist ganz sicher. Es ist eben eine schöne Tradition für Spremberg“, findet der Vorsitzende des City-Werberinges, der 65 Mitglieder hat.

Stimmung auf dem Spremberger Markt

Viele Besucher nutzten das Wochenende, um einen ausgiebigen Bummel durch die Spremberger Innenstadt zu machen. Dazu gehörte auch die 17-jährige Schülerin Martyna Nytko aus Spremberg: „Die weihnachtliche Stimmung kommt beim Spremberger Markt nicht so richtig auf. Man hat auf anderen Märkten einfach eine schönere Atmosphäre. Ich stelle mir dabei auch ein schönes Weihnachtsprogramm vor, vielleicht mit einer netten Weihnachtsgeschichte.“

Andrea Seeling lobte die schöne Beleuchtung der Stadt: „Für Essen und Trinken ist ja reichlich gesorgt. Ansonsten gibt es nicht so viele Stände mit weihnachtlichen Geschenkideen. Die Baumauswahl an den Laternen sollte man überdenken. Diese ausgedünnten Tannen sind nicht gerade dekorativ. In der Langen Straße hätten mehr Weihnachtshütten stehen müssen“, findet die 59-Jährige.

Im Auftrag der Stadt waren jedoch an allen drei Tagen der Weihnachtsmann, Schneemann, Schäfer und die Schneekönigin Nicole mit kleinen Überraschungen für die Kinder unterwegs.