Bis 2018 will das Unternehmen die Trinkwasser-Produktion am Standort im Industriepark fortführen. "Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir mit den Wasserverbänden an Lösungen, um eine Versorgung mit Trinkwasser zu organisieren, die unabhängig vom Bergbau ist, insbesondere für Weißwasser, Welzow und Großräschen", so Grosser. "Wir wissen, dass unsere Kunden auf einem guten Weg sind." Denn im Jahr 2018 gehe die Ära zu Ende, in der aus ausgewähltem Grubenwasser der Tagebaue Nochten und Welzow-Süd Trinkwasser produziert wurde. In Zukunft soll das Werk qualitativ hochwertiges Brauchwasser für den Industriepark bereitstellen. Das wird nach den Worten von Uwe Grosser aufgrund der bergbaubedingten Inhaltsstoffe im Grubenwasser keine einfache Aufgabe. Allerdings könne an diesem Standort täglich eine Menge von 15 000 Kubikmeter an eisenbelastetem Grundwasser gereinigt werden. Darüber hinaus stelle Vattenfall nach 2018 die Anlagen in Schwarze Pumpe dem Trinkwasserverbund Südlausitz zur Verfügung. In Spitzenzeiten stellte das Werk bis zu zwei Millionen Liter Trinkwasser pro Stunde her.