Wenn das Aufhören ganz einfach wäre, hätten es schon viel mehr Raucher geschafft. Auch bei gutem Willen werden manche wieder schwach. Die Bundesapothekerkammer gibt Tipps, die beim Aufhören helfen können.

Gewohnheiten ändern

Rauchen ist bei vielen buchstäblich Gewohnheitssache. Ganz wichtig für Raucher ist es deshalb, die eigenen Gewohnheiten zu ändern, die mit dem Anstecken der Zigarette verbunden sind: Wer zum Beispiel immer nach dem Essen geraucht hat, sollte gezielt darauf verzichten. Hat die Zigarette bisher stets zum Kaffeetrinken gehört, kann es helfen, dieses Ritual zu unterbrechen - und vielleicht auch den Kaffee wegzulassen. Stattdessen trinkt man lieber etwas anderes, das nicht an die gewohnte Kombination erinnert.

Aufschieben

Nicht dem Impuls rauchen zu wollen, gleich nachgeben, sondern in dieser Situation erst einmal tief durchatmen und das Rauchen aufschieben. Das kann schon helfen.

Ausweichen

Oft sind es bestimmte Situationen, die zum Rauchen verführen, denen Raucher möglichst ausweichen sollten. Sich gar nicht erst mit den Kollegen vor die Tür stellen, wenn diese rauchen, kann so eine Situation sein. Oder der Raucherbereich am Bahnhof, wo viele andere die Zigarettenpackung zücken. Auch hier gilt: besser einen Bogen darum machen.

Ablenken

Manchmal kommt das Verlangen nach einer Zigarette trotzdem. Dann kann es eine Strategie sein, sich selbst abzulenken und den Gedanken ans Rauchen so wieder loszuwerden. Eine Möglichkeit ist, in so einer Situation zum Handy zu greifen und jemanden anzurufen - nach dem Telefonat ist der Wunsch nach der Zigarette vielleicht schon vergessen.

Kaugummis mit Nikotin

Wer das Rauchen sein lassen will, kann für eine Übergangszeit zum Beispiel Kaugummis mit Nikotin nutzen. Sie werden langsam gekaut, bis man ein pfefferartiges Aroma im Mund hat. Danach bleibt die Masse in der Wangentasche, bis der Geschmack vergangen ist.

Nikotinpflaster

Für eine gewisse Zeit können Nikotinersatzmittel helfen, sich keine Zigaretten mehr anzustecken. Medikamente, wie Nikotinpflaster, gibt es der Bundesapothekerkammer zufolge rezeptfrei. Den Verzicht auf die Zigarette erleichtern auch Nikotinpflaster. Üblicherweise werden sie 16 bis 24 Stunden auf der Haut getragen und sorgen dann dafür, dass im Blut eine gleichmäßig hohe Menge Nikotin vorhanden ist. Allerdings dürfen sich Raucher keine Illusionen machen: Diese Hilfsmittel allein machen aus ihnen keine Nichtrau cher.

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Flüssigkeitsbehälter von E-Zigaretten sicher aufbewahren Mit Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder Banane sind Flüssigkeitsbehälter von E-Zigaretten für Kinder verlockend. Stecken sie die Fläschchen in den Mund oder probieren von der Flüssigkeit, könnten sie sich jedoch vergiften, warnt Ulrich Fegeler vom Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte. Die Folge können Schweißausbrüche, Herzrasen sowie Übelkeit und Erbrechen sein. Im Extremfall ist der Verlauf einer Nikotinvergiftung aufgrund einer Atemlähmung sogar tödlich. Eltern sollten die Behälter deshalb so aufbewahren, dass sie für Kinder nicht erreichbar sind. Besonders heikel: Viele Fläschchen haben keinen kindersicheren Verschluss. dpa