Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutscher Sanitärwirtschaft in Bonn. Besser seien farbenfrohe Accessoires, tiefer angebrachte Haken und austauschbare Motivschalter für die Toilettenspülung sowie ein Kinderduschkopf. All das kann später leicht wieder entfernt werden.

Für Kleinkinder gibt es auch mobile Waschtische, die auf die Badewanne gesetzt oder daran eingehängt werden. Alternativ können einfach kleine Treppchen vor das Waschbecken der Großen gestellt werden.

Aber es gibt auch Badezimmerlösungen, die dauerhaft und generationenübergreifend sinnvoll sind: Kippspiegel können so gedreht werden, dass große und kleine Menschen sich gut darin betrachten können. Höhenverstellbare Waschtische sowie WCs kommen Kindern und Senioren entgegen. Eine rutschfeste Duschfläche und ein Klappsitz in der Kabine seien ebenso von Vorteil wie eine Einbauwanne mit breiter Einfassung. Armaturen können so integriert werden, dass man sich daran nicht stößt, erklärt Wischmann.

Eltern sollten beim Kauf einer Thermostat-Armatur darauf achten, dass diese einen integrierten Verbrühschutz hat. Daneben rät die Vereinigung, die Möbel standsicher anzubringen, Regalböden kippsicher zu machen und Flüssige Seifen und Shampoos nicht in Reichweite von Kindern zu stellen - sonst ziehen kleine Kinderhände diese herunter.